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Hinzuverdienst

Für die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung und die Rente wegen voller Erwerbsminderung staffeln sich die Hinzuverdienstgrenzen in mehreren Stufen.

Wird mit dem Verdienst die niedrigste Hinzuverdienstgrenze überschritten, wird die Rente nicht mehr in voller Höhe bezahlt. Überschreitet der Verdienst alle Hinzuverdienstgrenzen, fällt die Rente ganz weg. Der Rentenanspruch selbst bleibt jedoch erhalten, sofern die Erwerbsminderung weiterhin besteht.

Wenn sowohl eine Versichertenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung als auch eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit von der Deutschen Rentenversicherung gezahlt wird, darf die Summe dieser Renten einen bestimmten Höchstbetrag nicht überschreiten.

Ohne Einfluss auf die Rentenhöhe bleiben

  • der Verdienst, der eine Pflegeperson von einem Pflegebedürftigen erhält, wenn dieser Verdienst das übliche Pflegegeld nicht übersteigt,
  • der Verdienst, den Behinderte in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen oder in anderen beschützenden Einrichtungen erzielen. Einkommen aus einem sogenannten Integrationsprojekt wird jedoch angerechnet.

Im Zuge der sogenannten Flexirente (ab Juli 2017) sollen Rentner vor Erreichen der Regelaltersgrenze 6.300 Euro im Jahr anrechnungsfrei hinzuverdienen können. Die bisherige monatliche Grenze von 450 Euro wird aufgegeben

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