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Höhe der Rente

Die Höhe der Rente wegen voller Erwerbsminderung wird berechnet, indem die persönlichen Entgeltpunkte mit dem Rentenartfaktor und dem aktuellen Rentenwert multipliziert werden. Der Rentenartfaktor für die Rente wegen voller Erwerbsminderung beträgt 1,0. Der aktuelle Rentenwert wird jährlich unter anderem an die Entwicklung der Löhne und Gehälter angepasst.

Grundlage für die Berechnung der persönlichen Entgeltpunkte sind grundsätzlich die versicherten Arbeitsentgelte. Diese werden Jahr für Jahr zu dem Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer ins Verhältnis gesetzt.

Insgesamt wird die Rentenhöhe von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Arbeitsentgelt, Arbeitseinkommen, vergleichbares Einkommen (zum Beispiel Vorruhestandsgeld) und bestimmte Sozialleistungen sowie
  • Renten aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

Wer bereits vor Erreichen der Regelaltersgrenze eine Rente in Anspruch nehmen möchte, kann mögliche Rentenabschläge durch eine Zahlung von Beiträgen ganz oder teilweise ausgleichen. Dies ist derzeit ab einem Alter von 55 Jahren möglich. In den Neuregelungen ab Juli 2017 (Flexirente) ist vorgesehen, diese Grenze auf das Alter 50 Jahre abzusenken.

Versicherte, die trotz erfolgter Ausgleichszahlungen nicht vorzeitig in Rente gehen, erhalten eine entsprechend der gezahlten Beiträge erhöhte Rente. Eine Erstattung der Ausgleichszahlung ist nicht möglich.

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