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direkt 01 13 Ausbildung ohne Barrieren 06 BITKOM wirbt für die Ausbildung behinderter Menschen Mehr ... 08 Bei Daimler hat die Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung besonderen Stellenwert Mehr ... 12 Barrierefreiheit heißt auch LEICHTE Sprache Mehr ... 18 Sicherheit und Gesundheitsschutz für Menschen mit Behinderungen Mehr ...

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Mit freundlicher Unterstützung von: Impressum Herausgeber: Sozialverband VdK Landesverband Baden-Württemberg Johannesstraße 22 70176 Stuttgart Herstellung: Verlagsgesellschaft W.E. Weinmann e.K. Karl-Benz-Straße 19 70794 Filderstadt Fotos: fotolia Thinkstock Bundesagentur für Arbeit Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg VdK Videos: VdK TV

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Editorial Foto: INHOFFEN Liebe Leserin, Hinkommen - Reinkommen - Klarkommen Eine Barriere ist ein Hindernis, das den Weg versperrt. Das gesetzte Ziel kann nicht direkt oder nur über Umwege oder mittels fremder Hilfe erreicht werden. Eine umfassende Barrierefreiheit hingegen schafft für alle Menschen ein Mehr an Mobilität, an Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit und somit an Lebensqualität. Nach dem Landesbehindertengleichstellungsgesetz vom 01.06.2005 erstreckt sich Barrierefreiheit auf die bebaute Umwelt, auf alle öffentlichen Bereiche, auf Kommunikations-, Informations- und Verkehrssysteme sowie auf alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Nur eine umfassende Barrierefreiheit ermöglicht Menschen mit vorübergehender oder dauerhafter Behinderung eine gleichberechtigte Teilhabe und den unbehinderten Zugang zu allen Bereichen unserer Gesellschaft. Hierzu gehört auch, dass alle Möglichkeiten der „Altersgerechten Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben“ (Ambient Assistent Living – AAL) konsequent entwickelt, gefördert und ausgebaut werden. Mehr ... Uwe Würthenberger Stellvertretender VdK-Landesverbandsvorsitzender und Bezirksverbandsvorsitzender Südbaden lieber Leser, Es gibt keinen Königsweg zur Barrierefreiheit, viele Wege müssen gleichzeitig gegangen werden. Der Sozialverband VdK fordert, dass bestehende Richtlinien, Verordnungen und geltende DIN-Normen verpflichtend eingehalten werden. Barrierefreier Wohnraum in Neu- und Altbauten ist eine der Grundvoraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben bei Behinderung oder Mobilitätseinschränkungen im Alter. Die Menschen werden erfreulicherweise älter – sie werden auch länger arbeiten müssen. Unabdingbar ist neben gesundheitlicher Prävention auch die Herstellung barrierefreier Arbeitsstätten und ggf. die individuelle Anpassung des Arbeitsplatzes. Die uneingeschränkte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs muss für alle Menschen gleichermaßen gewährleistet werden. Der Sozialverband VdK tritt dafür ein, dass eine alle Lebensbereiche umfassende Barrierefreiheit zur sozialpolitischen Selbstverständlichkeit wird. Eine Arbeitsgruppe des VdK Landesverbandes hat hierzu mittlerweile ein umfassendes Aktionsprogramm und Grundsatzerklärung erarbeitet, um die Forderungen und Ziele des VdK hinsichtlich eines „barrierefreien Baden-Württembergs“ in allen Lebensbereichen voranzubringen.

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BITKOM wirbt für die BITKOM startet Initiative „Inklusive IT-Berufe“

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Ausbildung behinderter Menschen Derzeit nur 175 schwerbehinderte IT-Azubis in ITK-Unternehmen „Es geht darum, den Anteil junger Menschen mit schweren Behinderungen in den IT-Ausbildungsberufen deutlich zu steigern.“ In den Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche werden derzeit rund 175 Jugendliche mit schweren Behinderungen in IT-Berufen ausgebildet. Damit kommt auf 170 IT-Auszubildende etwas weniger als ein Azubi mit schweren Behinderungen, die Quote liegt bei 0,6 Prozent. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage einer Umfrage unter Mitgliedsfirmen sowie eigenen Berechnungen mit. „Die ITK-Branche sollte sehr viel stärker in die Ausbildung von Menschen mit schweren Handicaps investieren. Der BITKOM hat deshalb die Initiative Inklusive IT-Berufe gestartet“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Es geht darum, den Anteil junger Menschen mit schweren Behinderungen in den IT-Ausbildungsberufen deutlich zu steigern.“ Die Unternehmen bilden derzeit vor allem aus sozialer Verantwortung junge Menschen mit schweren Behinderungen aus. Diesen Grund geben in der BITKOM-Umfrage 44 Prozent der Personalverantwortlichen an. Rund ein Drittel (31 Prozent) nennt den Mangel an Fachkräften als wichtige oder sehr wichtige Motivation. Aktuell fehlen in der ITK-Branche nach BITKOM-Berechnungen 18.000 Fachkräfte. 17 Prozent der Unternehmen geben an, dass Azubis mit Behinderungen eine besondere Rolle bei der Entwicklung von Produkten für eine alternde Gesellschaft mit neuen Anforderungen spielen können. „Auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt, aber auch in anderen Regionen, spielt insbesondere für öffentliche Ausschreibungen das Kriterium der Barrierefreiheit von ITK-Systemen und -Lösungen eine entscheidende Rolle. Die besten Ergebnisse erzielen Unternehmen dann, wenn bereits in den Entwicklerteams IT-Spezialisten mitarbeiten, die aus eigener Erfahrung die Perspektive behinderter Nutzer kennen“, so Kempf. Die BITKOM-Initiative „Inklusive IT-Berufe“ sammelt und dokumentiert gelungene Beispiele für die Ausbildung von schwerbehinderten Menschen in der regulären betrieblichen Praxis, erarbeitet Empfehlungen und schafft ein Netzwerk für Unternehmen, die sich hier engagieren wollen.

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Bei Daimler hat die Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung besonderen Stellenwert Bei Daimler hat die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen Tradition. Die gesetzlich vorgeschriebene Beschäftigungsquote von fünf Prozent der Belegschaft ist seit Jahren steigend und liegt bei Daimler über fünf Prozent. Insgesamt arbeiten fast 8.000 schwerbehinderte Menschen bei Daimler. Einen besonderen Stellenwert hat bei Daimler auch die Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung. Seit 2008 gibt es eine Zielvereinbarung zur Einstellung schwerbehinderter Auszubildender für die Daimler Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Es wurde die Einstellung von 24 schwerbehinderten Auszubildenden pro Jahr vereinbart. Darüber hinaus werden zusätzlich viele Azubis mit „Lernbehinderungen“ eingestellt. „Wir möchten junge, schwerbehinderte Menschen ermutigen, sich für eine Ausbildungsstelle zu bewerben“, sagte Alfons Adam, Konzern- und Gesamtvertrauensperson für Schwerbehinderte im Unternehmen. Dafür arbeitet das Unternehmen auch mit Förderschulen und der Arbeitsagentur zusammen. Ein Beispiel für erfolgreiche Integration ist der 24-jährige Mitarbeiter Can Sürmeli. Der Azubi hat das erste Lehrjahr in Esslingen-Mettingen als Metallwerker gut gemeistert, arbeitet jetzt im zweiten Ausbildungsjahr im Werk Unter-

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„Wir möchten junge, schwerbehinderte Menschen ermutigen, sich für eine Ausbildungsstelle zu bewerben.“ türkheim in der Vormontage. Der 24-Jährige hat es geschafft - obwohl er auf einem Auge blind ist und auf dem anderen nur 30 % Sehstärke besitzt. Daimler stellte dem neuen Mitarbeiter das richtige Umfeld zur Verfügung wie einen hellen Arbeitsplatz, ein Tiefenmaß und einen Messschieber mit spezieller Digitalanzeige, eine Lupenbrille sowie eine intakte Ausbildungsgruppe. Sürmelis nächstes Ziel – die Festübernahme und die Chancen stehen offenbar nicht schlecht. Dabei wird ihn das Team um Constanze Heidbrink aus der Schwerbehindertenvertretung vom Standort Untertürkheim, auch bei der Einstellung nach ganzen Kräften unterstützen. Im Zuge des demografischen Wandels steigt die Zahl der Mitarbeiter, deren Fähigkeiten sich im Laufe ihres Berufslebens verändern. „Unser Anspruch ist es, unseren Kolleginnen und Kollegen eine ihrem Profil entsprechende Tätigkeit von der Ausbildung bis zur Rente zur ermöglichen“, sagte Adam. „Das Beispiel zeigt, dass Menschen mit entsprechender Unterstützung in die Arbeitswelt integriert werden können und dort einen guten Job machen“, sagte Peter Niederlohmann, Vertrauensperson der Schwerbehinderten im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen.

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Anfang Dezember 2012 startet die Bundesagentur für Arbeit die „Woche der Menschen mit Behinderung“. Weil Menschen mit Handicap es besonders schwer haben, einen Job zu bekommen. Manche Unternehmen gehen schon andere Wege. Zum Beispiel die Modekette H&M, die eine Gehörlose als Verkäuferin beschäftigt, und der Outdoor-Ausrüster „Globetrotter“. Kundenwünsche liest Silvia von den Lippen ab Die meisten Kunden bemerken es kaum. Sie schenkt allen ein Lächeln, sie sucht nach passenden Größen und Farben, sie macht einen total professionellen Job. Nur ganz selten muss sie sich höflich und gestenreich entschuldigen und eine Kollegin zur Hilfe holen. Dann nämlich, wenn sie die Wünsche ihrer Kunden nicht von den Lippen lesen kann. Silvia Harbeck (45) ist gehörlos. Seit ihrer Geburt. Und trotz ihrer Behinderung verkauft sie seit sechs Monaten in der Wäscheabteilung der Hamburger Großfiliale von Hennes & Mauritz in der Spitalerstraße. Ein gewagtes Experiment des schwedischen Textilhandelsunternehmens, das allein in der Bundesrepublik 346 Filialen in 202 Städten hat? Nein, eine ganz normale Angelegenheit für H&M. Wenn es um die Beschäftigung von Behinderten geht, haben die meisten Unternehmen eine Barriere im Kopf, wissen Experten wie Ingrid Körner, die Hamburger Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen. Lieber zahlen die Unternehmen „Wir wollen unsere Gesellschaft mit mit mehr als 20 Mitarden unterschiedlichen Nationalitäten, beitern eine jährliche mit Menschen aller Altersgruppen Ausgleichzahlung in und Behinderten auch in unserer Höhe von mehr als 3000 Belegschaft abbilden.“ Euro pro Kopf, wenn sie

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die gesetzlich vorgeschriebenen fünf Prozent ihrer Stellen nicht mit Behinderten besetzen. Hennes & Mauritz ist da seit vielen Jahren schon den anderen Weg gegangen. Sie haben nie Vorurteile oder Bedenken gegen die Beschäftigung von Behinderten gehabt. „Das passt auch nicht zu unserer Firmenphilosophie“, sagt H&M Pressesprecherin Tanja Hußenether. „Wir wollen unsere Gesellschaft mit den unterschiedlichen Nationalitäten, mit Menschen aller Altersgruppen und Behinderten auch in unserer Belegschaft abbilden.“ So wurde auch Silvia Harbeck vor fünf Jahren ohne Vorbehalt in das H&M-Team aufgenommen. Die gelernte Bauzeichnerin und Mutter eines Sohnes (19) und einer Tochter (17) war anfangs im Lager der Modekette beschäftigt. Doch dann wollte sie eine neue berufliche Herausforderung, bewarb sich um die Stelle als Verkäuferin. „Ich wusste, was auf mich zukommt“, sagt sie in Gebärdensprache, die eine Dolmetscherin übersetzt. „Ich musste in den ersten Wochen viel lernen. Aber ich hatte kein Problem, auf die Kunden zuzugehen und meine Hilfe anzubieten. Denn genau das war es, was ich wollte. Mehr Verantwortung übernehmen, den Umgang mit Menschen suchen und mein Interesse an Mode stillen.“ „Silvias Handicap war bei uns nicht ausschlaggebend, sondern ihre Persönlichkeit“, sagt Presssprecherin Tanja Hußenether. Mehr ...

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„Barrierefreiheit heißt auch LEICHTE Sprache!“ Ein Gespräch mit VdK-Kreischef Roland Hailer Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung im März 2009 hat sich auch die Bundesrepublik Deutschland das Ziel gesetzt, dass alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben sollen. Denn dank dieser Konvention der Vereinten Nationen geht es heute nicht mehr um die Integration von behinderten Menschen in die vorhandene Gesellschaft und um deren Anpassung an eine nichtbehinderte Welt. Vielmehr geht es um die Inklusion. Menschen mit Behinderung sollen am gesellschaftlichen Leben mit all seinen Facetten und in allen Lebensbereichen gleichberechtigt teilhaben und teilnehmen können. Der Sozialverband VdK mit seinen gut 212 000 Mitgliedern in Baden-Württemberg und über 1,6 Millionen Mitgliedern bundesweit setzt sich dafür ein, dass die UN-Konvention auch in Deutschland umgesetzt wird. Ein VdKler, der sich ganz konkret in diesem Bereich engagiert, ist Roland Hailer. Der Kreisverbandsvorsitzende von Lahr arbeitet im Rahmen einer Kooperation seines Kreisverbands mit der Lebenshilfe Lahr im Bereich „LEICHTE Sprache“ zusammen. Der 65-Jährige sprach mit der VdK-Zeitung über die große Bedeutung dieser Arbeit. VdK-Zeitung: „Was bedeutet ‚LEICHTE Sprache’?“ Roland Hailer: „Die Sprache, die im öffentlichen Leben benutzt wird, ist in der Regel sehr komplex, schwierig, umständlich, formalistisch und oft für viele Menschen auch

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Der Gesprächspartner der VdK Zeitung und Kreisvorsitzende von Lahr, Roland Hailer, mit Brigitte Seidel, der Leiterin des Büros für LEICHTE Sprache, und Achim Feyhl, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e. V. (von links). schwer zu verstehen. Diese Sprache – und es muss gar nicht das berühmt-berüchtigte ‚Juristendeutsch’ sein – schafft Barrieren und schließt somit Menschen von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus. Deshalb ist die LEICHTE Sprache notwendig, um eine barrierefreie Sprache und Kommunikationsmöglichkeit zu schaffen. Die LEICHTE Sprache ermöglicht allen Menschen einen besseren Zugang zu gesellschaftlichen Vorgängen und Strukturen. Und die LEICHTE Sprache hilft auch den Menschen mit Lernschwierigkeiten, den Menschen mit Sehschwächen und den Menschen, die nicht gut Deutsch können, sich leichter in der deutschen Sprache zurechtzufinden. Die Menschen können so leichter mit gesprochener und vor allem mit geschriebener Sprache umgehen. Dies nützt auch allen anderen Bevölkerungsgruppen, die sich oftmals ebenfalls schwertun, die Amtssprache zu verstehen oder juristische Texte zu entschlüsseln.“ „Wieso ist die LEICHTE Sprache ein Muss?“ Roland Hailer: „Die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung, aber auch das Landesbehindertengleichstellungsgesetz (L-BGG) sehen die Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen vor. Barrierefreiheit schafft für alle Menschen mehr Lebensqualität. Daher darf diese zentrale Forderung nicht vor der Sprache und vor den Kommunikations- und Informationssystemen haltmachen. Denn anderenfalls kann es keine gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung und keinen Zugang zur Gesellschaft und zum öffentlichen Leben mit

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Hier weitere Informationen seinen verschiedenen Bereichen geben. Die Bundesregierung hat darauf im September 2011 mit ihrer Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV 2.0) reagiert. Medien, Behörden, Wirtschaftsunternehmen, Verbände, Bildungseinrichtungen, Dienstleister und damit verbundene Zielgruppen sollen ihre Informationen so weitergeben, dass alle sie verstehen und nutzen können.“ „Welche Bedeutung hat für Sie diese Entwicklung?“ Roland Hailer: „Barrierefreie Kommunikation und barrierefreie Sprache werden in Zukunft einen noch größeren Stellenwert bekommen. Denn die Zahl derjenigen, die zukünftig auf Barrierefreiheit angewiesen sind, wird auch infolge der demografischen Entwicklung dramatisch ansteigen. Außerdem müssen wir die Anliegen der sinnesbehinderten Menschen gleichermaßen berücksichtigen. Deshalb müssen Barrierefreiheit und folglich LEICHTE Sprache auch die Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen erfassen. Man kann es nicht oft genug sagen: Teilhabe kann nur verwirklicht werden, wenn Informationen verständlich für alle Menschen weitergegeben werden.“ „Wie geht es jetzt weiter?“ Roland Hailer: „Eine Antwort auf die Anforderungen, die an unsere Gesellschaft von Seiten der UN-Behindertenrechtskonvention gestellt werden, ist das Büro für LEICHTE Sprache, das von der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch und der Lebenshilfe Lahr eingerichtet wurde. Hierbei geht es in

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Kontakt: Büro für LEICHTE Sprache – Klartext Ansprechpartnerin: Brigitte Seidel E-Mail: brigitte.seidel@lebenshilfe-offenburg.de Telefon (07 81) 28 94 88 – 35. Informationen auch unter www.klartext-lebenshilfe.de im Internet erster Linie um Barrierefreiheit im Bereich der Kommunikation. Damit werden die genannten Vorgaben umgesetzt und es wird den Verantwortlichen Hilfestellung angeboten.“ „Worum geht es konkret? Wie schätzen Sie die Arbeit des Büros für LEICHTE Sprache ein?“ Roland Hailer: „Wir vom Sozialverband VdK stellen immer wieder fest, dass auch unsere Mitglieder große Schwierigkeiten haben, Gesetzestexte, Bescheide oder Formulare von Behörden zu verstehen. Deshalb begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich die Einrichtung des Büros für LEICHTE Sprache der Lebenshilfe. Wir hoffen, dass Behörden und Ämter das Angebot annehmen und Texte von Verordnungen, Bescheide und so weiter vom Büro für LEICHTE Sprache professionell übersetzen lassen. Aber auch unsere Mitglieder können die Hilfe in Anspruch nehmen, indem sie schwere Texte in LEICHTE Sprache übersetzen lassen.“ „Was kostet die Inanspruchnahme dieses Büros?“ Roland Hailer: „Grundsätzlich wird in jedem Einzelfall eine Kostenregelung vereinbart, wobei der soziale Hintergrund des Hilfesuchenden natürlich eine Rolle spielt. Für eine einstündige Beratung liegt der Preis zwischen 20 und 40 Euro. Eine professionelle Übersetzung kostet bei 1.800 Zeichen (zirka zwei DIN A4-Seiten) maximal 75 Euro. Natürlich ist der Schwerpunkt der Arbeit des Büros für LEICHTE Sprache in erster Linie, beispielsweise Behörden dazu zu bringen, von vornherein Bescheide oder Ähnliches so verständlich zu verfassen, dass sie keiner Übersetzung bedürfen. Es werden deshalb Schulungen angeboten, die Behörden und soziale Einrichtungen in die Lage versetzen sollen, das Handwerkszeug für die Anwendung von LEICHTER Sprache zu erlernen.“ „Vielen Dank für dieses Gespräch und diese interessanten Informationen.“

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Im Trend: „Schwarzwald barrierefrei” Die Nachfrage nach barrierefreien Tourismuszielen steigt stetig. Die Urlaubsregion Schwarzwald hat schon frühzeitig auf diesen Trend reagiert und im Rahmen des LEADER-Projektes „Schwarzwald barrierefrei“ eine Bestandsaufnahme der Angebote für behinderte Menschen durchgeführt. Eine Checkliste mit Mindeststandards zur Barrierefreiheit diente als Grundlage für systematische Begutachtung und Analyse. Es wurden Informationen zur allgemeinen Infrastruktur der Gemeinde (Parkplätze, Informations- und Orientierungssysteme) sowie individuelle Angebote und Services der einzelnen Anbieter (Gastronomie, Hotellerie, Handel usw.) zusammengestellt.

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Von diesem Projekt profitieren jedoch nicht nur die zukünftigen Gäste, sondern auch die einheimische Bevölkerung. Barrierefreier Tourismus ist eine Investition in die Zukunft, die hilft, mit neuen Zielgruppen touristische Arbeitsplätze zu sichern. Ausführliche Informationen mit einer Übersichtskarte der teilnehmenden Gemeinden finden Sie auf der Internetseite www.schwarzwald-barrierefrei-erleben.de. barrierefrei reisen mit dem VdK Unser Tipp:

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Sicherheit und Gesundheitsschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderungen Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz bietet ein Informationspapier zur Sicherheit von Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderungen an. Es wird hervorgehoben, welchen Nutzen die praktische Anwendung von Rechtsvorschriften zu Anti-Diskriminierung und von Rechtsvorschriften zu Sicherheit und Gesundheitsschutz sowohl Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern bringen kann. Der benutzerfreundliche und praktische Leitfaden umfasst: • Erklärungen, wie diese beiden Rechtsbereiche das Prinzip der Anpassung der Arbeit und der Arbeitsplätze an den Menschen berücksichtigen, damit zugängliche und sichere Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen werden können; einen Leitfaden zu einer behindertengerechten Gefährdungsbeurteilung; eine Checkliste, wie ein sicherer Arbeitsplatz für behinderte Arbeitnehmerin- nen und Arbeitnehmer geschaffen werden kann, wenn Folgendes berücksichtigt wird: Arbeitsumgebung, Kennzeichnung, Kommunikation, Arbeitsorganisation und -pflichten, Arbeitszeiten, Ausbildung, Überwachung, Beförderung, Versetzung sowie Notfallverfahren. • • Dieses Informationspapier zeigt auch den Nutzen derartiger Maßnahmen für die Arbeitgeber auf. Sichere und zugängliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen können auch den übrigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Kunden und Besuchern zugutekommen. Hier finden Sie das Informationspapier zum download

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Engagement für eine barrierefreie Gesellschaft kommt 08 20 Menschen mit Behinderung Von einer Welt ohne Hindernisse würden alle Menschen profitieren. Nicht nur jene zehn Prozent der Bevölkerung, die mit einer Behinderung leben. Das machte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember in Berlin deutlich. Beispiele für Barrieren im alltäglichen Leben gibt es viele: der defekte Aufzug auf dem Bahnhof, die fehlende Rampe an einem öffentlichen Gebäude oder der nicht barrierefreie Internetauftritt eines Unternehmens. Auch vier Jahre nach dem Beschluss des Bundestages zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist der Wandel hin zu einer inklusiven Gesellschaft noch nicht vollzogen. Ulrike Mascher zog auf der Tagung „Wohnen und Mobilität in der inklusiven Gesellschaft“, an der mehr als 100 Vertreter aus Politik, Verbänden und Selbsthilfegruppen teilnahmen, eine gemischte Bilanz und sparte nicht mit Kritik: „Wir verharren momentan in einem Zustand, der der Vielschichtigkeit der Aufgaben, wie sie uns die UN-Behindertenrechtskonvention vorgibt, nicht gerecht wird“, sagte sie im Beisein von Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung. Mehr ...

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allen zugute, zum Beispiel beim Wohnen und der Mobilität leisten Pionierarbeit Jetzt Mitglied weden und regelmäßig die VdK Zeitung erhalten!

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Links VdK Baden-Württemberg VdK Sozialrechtsschutz Unsere Referenten unterstützen Sie bei den Sozial- und Verwaltungsbehörden, stellen Anträge, legen für Sie Widerspruch ein, wenn Rechte verwehrt werden, und vertreten Sie vor Sozialgerichten in allen Instanzen. Für den Inhalt der folgenden gelinkten Seiten ist der VdK Baden-Württemberg nicht verantwortlich. Insbesondere macht er sich den Inhalt dieser Seiten nicht zu eigen. Behörden / Institutionen / Organisationen Bund • • • Bundesministerium für Arbeit und Soziales Bundesagentur für Arbeit – Menschen mit Behinderung Deutsche Rentenversicherung Bund – Altersrente für schwerbehinderte Menschen Gerichte • • Bundessozialgericht – Entscheidungen Landessozialgericht Baden-Württemberg – Entscheidungen

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Aktuell zum neuen Schwerbehindertenausweis Hans-Josef Hotz, VdK-Landesverbandsgeschäftsführer, als Experte bei der SWR-Sendung „Kaffee oder Tee“ Behörden / Institutionen / Organisationen Baden-Württemberg • Sozialministerium Baden-Württemberg „Initiative Inklusion“ Baden-Württembergische Integrationsfachdienste Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg Barrierefreies Reisen „Schwarzwald barrierefrei“ VdK Reisen • • • • Weitere hilfreiche Links finden Sie in der Rubrik „Informationen und Hilfen“ im Internetangebot von www.sbvdirekt.de

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Gerichtsentscheidungen Schwerbehinderung – Benachteiligung im Bewerbungsverfahren Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 21. Februar 2013 · 8 AZR 180/12 · Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 20. Dezember 2011 · 3 Sa 1505/11 Ein Beschäftigter, der eine Entschädigung nach § 15 Abs. 2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beansprucht, weil er sich wegen eines durch das AGG geschützten Merkmals benachteiligt sieht, muss Indizien dafür vortragen, dass seine weniger günstige Behandlung wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes erfolgt oder dies zumindest zu vermuten ist. Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts

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Zustimmung zur Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers Aufklärungspflicht des Integrationsamts Bayerischer Verwaltungsgerichtshof · Urteil vom 31. Januar 2013 · Az. 12 B 12.860 1. Bei der Ermessensentscheidung über die Erteilung der Zustimmung zur Kündigung eines schwerbehinderten (oder gleichgestellten) Arbeitnehmers hat das Integrationsamt die widerstreitenden Interessen des Arbeitnehmers an der Erhaltung seines Arbeitsplatzes und die Interessen des Arbeitgebers an der Wahrung seiner Gestaltungsmöglichkeiten gegeneinander abzuwägen. Wird die Kündigung auf Gründe gestützt, die mit der Behinderung in Zusammenhang stehen, sind an die Zumutbarkeit der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses besonders hohe Anforderungen zu stellen. In Ausnahmefällen kann der Arbeitgeber danach verpflichtet sein, den schwerbehinderten Arbeitnehmer „durchzuschleppen“. 2. Die Zustimmung des Integrationsamts zur ordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Schwerbehinderten verlangt, zuvor alle anderen Möglichkeiten für den Erhalt des Arbeitsplatzes zu untersuchen und auszuschöpfen. Bei einer in der Behinderung wurzelnden personenbedingten Minderleistung muss zugleich die Inanspruchnahme von Mitteln des Integrationsamts – z. B. die Zahlung eines Minderleistungsausgleichs nach § 102 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 e SGB IX i.V.m. § 27 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabenverordnung (SchwbAV) – bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Zumutbarkeit der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses berücksichtigt werden. Vollständige Entscheidung

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Veranstaltungen 11. landesweite VdK-Schulung am 3. Juli 2013 in Heilbronn „Wertschätzung im Arbeitsleben: Gute Führung – gesunde Mitarbeiter – ist das möglich?“ heißt es am 3. Juli in der Harmonie Heilbronn. Dort findet auch 2013 wieder die bewährte landesweite VdK-Schulungsveranstaltung für Behindertenvertreter statt. Die bereits elfte Großveranstaltung richtet sich auch an Betriebs- und Personalräte, Arbeitgeberbeauftragte, VdK-Obleute und alle anderen Interessierten. Die stets gut besuchte Tagung erfolgt wieder von 9.45 bis 15.30 Uhr. Die begleitende Ausstellung im Foyer und auf dem Hallenvorplatz öffnet von 8.30 bis 14.30 Uhr ihre „Tore“. Sie kann ab 10.00 Uhr wieder von allen interessierten Menschen kostenlos und unabhängig von einer etwaigen Seminarteilnahme besucht werden. Wir erwarten auch in 2013 wieder gut 30 Aussteller (Verbände, Sozialorganisationen, Selbsthilfegruppen, Rehaträger, Sozialbehörden, Hilfsmittelanbieter, Sanitätshäuser und andere soziale Einrichtungen). Erneut konnte der Sozialverband VdK Baden-Württemberg für das Schulungsprogramm im Theodor-Heuss-Saal des Konzert- und Kongresszentrums wieder hochkarätige Referenten von Nah und Fern verpflichten. Es referieren: Detlef Hollmann, Senior Project Manager, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh, spricht zum Thema „Belegschaften altern, Facharbeiter fehlen, Mitarbeiter leiden – Hilft da ein Betriebliches Gesundheitsmanagement?“;

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Hier online anmelden oder unverbindlich in die VdK-Einladungsdatei aufnehmen lassen. Nils Bolwig, IG Metall Vorstand, FB Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik (AQ), Ressort Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz (AQA), Frankfurt am Main, Referatstitel: „Der Weg zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement– Meilensteine gemeinsam festlegen. Reformansätze des SGB IX aus Sicht der betrieblichen Interessenvertretungen“; Dr. rer.pol. Bernd Bitzer, Organisationsberater und Autor, Ritterhude, spricht über „Kommunikation macht gesund. Das Rückkehrgespräch als Basis für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)“; Dr. Anne Katrin Matyssek, Diplom-Psychologin und Autorin, Köln, hat das Referat „Die seelische Gesundheit in der Arbeitswelt ist gefährdet. Handlungsansätze zum Gegensteuern“. Die Tagungsgebühr, die auch wieder weitere Leistungen wie Kaffee und Getränke, Mittagsessen sowie umfangreiche Schulungsunterlagen beinhaltet, beträgt im Jahr 2013 für alle Schulungsteilnehmer 102 Euro. Der Versand der Anmeldeunterlagen ist wieder für den Monat März vorgesehen. Alle beim Landesverband registrierten Vertrauenspersonen, Betriebs- und Personalräte, Arbeitgeberbeauftragte sowie alle Teilnehmer der bisherigen zehn VdK-Landesschulungen von Heilbronn (ab 2008), Leinfelden-Echterdingen (2003 bis 2007) und Reutlingen (2001) erhalten automatisch die Anmeldeunterlagen auf dem Postweg. Alle an der Tagung interessierten Personen können sich hier online anmelden oder sich schon unter a.unger@vdk.de in die VdK-Einladungsdatei (für den Versand der Anmeldeunterlagen) unverbindlich aufnehmen lassen.

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Nicht verpassen! Der Sozialverband VdK bietet im Herbst 2013 wieder ein Seminar speziell für die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten-Vertretungen und deren Stellvertreter, Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Arbeitgeberbeauftragte, Mitarbeiter/innen und Berater/innen aus sozialen Bereichen öffentlichen Verwaltungen und Institutionen und Disability-Manager/innen an. Thema: „Mitarbeiter krank - was tun!?“ Mit dem § 84 SGB IX Prävention wurde für die Arbeit der Vertrauenspersonen und deren Stellvertreter, dem Betriebsbzw. Personalrat, der Mitarbeitervertretung usw. sowie dem Beauftragten des Arbeitgebers, dem Betriebsarzt, den Fachkräften für Arbeitssicherheit, den Rehabilitationsträgern ein Paradigmenwechsel in der Ausrichtung der Tätigkeiten weg von der Fürsorge, hin zur Teilhabe am Beruf und in der Gesellschaft, vollzogen. Durch den erweiterten Präventionsauftrag müssen sich die Interessenvertretungen für die geänderten Möglichkeiten zum „Eingliederungs- und Gesundheitsexperten“ weiterbilden und qualifizieren. Diese Chancen sollten die Interessenvertreter in den Betrieben und Behörden nutzen. Die Kolleginnen und Kollegen in den Interessenvertretungen von heute müssen über ein fundiertes Fachwissen und umfangreiche Kenntnisse über rechtliche und sozialrechtliche Grundlagen verfügen, ebenso sollten Ronald Weinschenk VdK-Landesobmann der SchwerbehindertenVertrauenspersonen

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Hier online anmelden Hier geht´s zum Veranstaltungsflyer Fingerspitzengefühl, Verhandlungsgeschick und Organisationstalent vorhanden sein. Dies sind die Grundvoraussetzungen, dass eine gute Arbeit für die Interessen der kranken und behinderten Menschen umgesetzt werden kann. Das Seminar vermittelt die gesetzlichen Grundlagen und Anforderungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement. Es behandelt die Zusammensetzung, Aufgaben und Rollen des Integrations- bzw. BEM-Teams sowie die Regelung seiner Kompetenzen. Der BEM-Prozess wird anhand von sechs Stufen praxisnah vermittelt. Darüber hinaus werden Kooperationen mit den Rehabilitationsträgern vorgestellt und eine Muster-Betriebsvereinbarung besprochen. Grundsatz: Prävention vor Reha vor Rente • frühzeitige und objektive Beratung der Mitarbeiter • qualitative Sicherstellung des eigenen Tuns durch regelmäßige Schulungen • Vertrauen der Mitarbeiter gewinnen • Kenntnisse des „Gesundheitsmarktes“ , Bedeutung der Prävention • Durchsetzungsvermögen, Umsetzung der Rehabilitation und Integration • „Wissen bedeutet gefragt werden“ Ziel des Seminars ist aufzuzeigen, wie Betriebliches Eingliederungsmanagement für kranke Beschäftigte intelligent mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz verknüpft werden kann. So zeigt die Praxis, dass eine transparente Vorgehensweise angewandt werden sollte, um das Vertrauen der kranken Beschäftigten zu gewinnen. Auf die Einbindung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement (falls vorhanden) oder in die organisatorischen Strukturen des Betriebes bzw. Behörde wird eingegangen.

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