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direkt Barrieren und Belastungen – Gute Arbeit trotz Handicap 04 VdK-Tagung 2016: „Gute Arbeit – trotz Handicap, Barrieren und Belastungen in vielen Lebenslagen!?“ Mehr ... 18 Großer VdK-Aktionstag in der Liederhalle Mehr ... 28 Ausflugstipp: Freilichtmuseum Beuren Mehr ... 38 Inklusionspreis der Wirtschaft 2016 Mehr ...

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Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, die zweite Ausgabe des diesjährigen SBVdirekt eMagazins steht wieder ganz im Fokus unserer Schulung für Schwerbehindertenvertrauensleute in den Betrieben, Dienststellen und Unternehmen sowie den Personal- und Betriebsräten am 13. Juli 2016 in der Heilbronner Harmonie. Wir wollen uns dieses Mal damit befassen, wie es Menschen mit Behinderung ermöglicht werden kann, trotz ihrer Beeinträchtigung „Gute Arbeit“ zu erbringen. Wir wissen, dass Menschen mit Behinderung immer ein kleines bisschen mehr leisten müssen. Das Motto unserer Veranstaltung lautet deshalb auch „Gute Arbeit – trotz Handicap, Barrieren und Belastungen in vielen Lebenslagen!?“ Wir wollen zeigen, dass die voranschreitende Digitalisierung der Lebenswelten, insbesondere der Arbeitswelt, nicht nur Risiken und Gefahren birgt, sondern den Menschen mit Behinderung auch Chancen bietet. Aber auch, dass es zu allen Zeiten Veränderungen, Entwicklungen und Umwälzungen gab und auch zukünftig geben wird, die herausfordern, aber gemeinsam bewältigt werden können. Joachim Steck VdK-Landesobmann der Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen Mehr ... Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland ist dabei nur ein Stein von vielen. Wichtig ist es auch, unsere bestehenden Barrieren in den Köpfen zu überwinden, um Teilhabe für alle zu ermöglichen. Dabei möge sich auch jeder Einzelne an die Nase fassen! Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich eine interessante Lektüre – und schauen Sie auch ab und zu unter www.sbvdirekt.de nach, um Neues und Interessantes zu erfahren! Ihr Joachim Steck Landesobmann der Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen

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Impressionen 2015 Am 13. Juli 2016 zur Harmonie Heilbronn! Thema der VdK-Tagung 2016: „Gute Arbeit – trotz Handicap, Barrieren und Belastungen in vielen Lebenslagen!?“ Die Traditionsveranstaltung des Landesverbands in der Harmonie Heilbronn wird auch in diesem Jahr wieder von einer Gesundheits- und Rehamesse in beiden Foyers der Harmonie sowie auf dem Hallenvorplatz flankiert. Der VdK Baden-Württemberg kann diesmal mehrere Highlights bieten: Nach dem Film „Ein ganz ‚normaler‘ Tag!“ hält Bundesgeschäftsführer Kaffenberger den Vortrag „UN-Behindertenrechtskonvention – Der Artikel 27 ‚Arbeit und Beschäftigung‘ zwischen Vision und betrieblichem Alltag“. Weiter geht es dann mit Dr. Martin Braun vom Fraunhofer-Institut. Sein Impulsreferat trägt den Titel: „Hauptsache Arbeit – oder was ist notwendig, um länger, gesünder und erfolgreich arbeiten zu können?“ Eva Zauke (SAP) referiert anschließend über das Thema „Technischer Fortschritt – Arbeitserleichterung, Chancen und Risiken für Menschen mit Behinderung?“, ehe die

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Podiumsdiskussion mit dem Titel „Schöne neue Arbeitswelt 4.0 – ist die Technik der Schlüssel zum Erfolg?“ zum Nachdenken anregen wird. Nach der 90-minütigen Mittagspause, die auch Zeit für den Ausstellungsbesuch gewährt, fragt Sozialreferentin Heidi Schanbacher: „Prävention, Resilienz und Achtsamkeit und alles wird gut?“, ehe Kabarettist Sonntag mit seinem Programm „Arbeit – früher war alles besser!?“ für einen weiteren Programmhöhepunkt sorgen wird. Joachim Steck, der VdK-Landesobmann der Schwerbehindertenvertrauenspersonen, moderiert und wird nach seinem Resümee gegen 15.30 Uhr die Großveranstaltung beenden. Hier finden Sie das Verzeichnis der Aussteller mit zusätzlichen Informationen

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14. Landesweite VdK-Schulung für Behindertenvertreter, Betriebs- und Personalräte Ab 8.30 Uhr Einlass, Anmeldung, Begrüßungskaffee & Beginn der Ausstellung im Foyer (Ausstellungsende: 14.30 Uhr) 9.45 Uhr Beginn des Seminars 9.45 – 10.00 Uhr Begrüßung Hans-Josef Hotz, Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V., Landesverbandsgeschäftsführer 10.00 – 10.10 Uhr Ein ganz „normaler“ Tag! Film: Beschreibung eines Arbeitstages – Situationsanalyse der Barrieren und Teilhabedefizite 10.10 – 10.40 Uhr „UN-Behindertenrechtskonvention – Der Art. 27 ‚Arbeit und Beschäftigung‘ zwischen Vision und betrieblichem Alltag“ Referent: Jens Kaffenberger, Geschäftsführer Sozialverband VdK Deutschland 10.40 – 11.20 Uhr Hauptsache Arbeit – oder was ist notwendig, um länger, gesünder und erfolgreich arbeiten zu können? Impulsvortrag: Wie arbeiten und leben Menschen in Zukunft? Referent: Dr. Martin Braun, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Human Factors Engineering

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Gute Arbeit – trotz Handicap, Barrieren und Belastungen in vielen Lebenslagen!? 13. Juli 2016 in der Harmonie Heilbronn Einleitung und Moderation Joachim Steck, Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V., Landesobmann der Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen 11.20 – 11.50 Uhr Technischer Fortschritt – Arbeitserleichterung, Chancen und Risiken für Menschen mit Behinderung? Referentin: Eva Zauke, VP Digital Assets & IoT, SAP Deutschland AG & Co. KG 11.50 – 12.30 Uhr Schöne neue Arbeitswelt 4.0 – ist die Technik der Schlüssel zum Erfolg? Podiumsdiskussion 12.30 – 14.00 Uhr Mittagspause gemeinsames Mittagessen / Besuch der Ausstellung 14.00 – 14.40 Uhr Prävention, Resilienz und Achtsamkeit und alles wird gut? Impulsvortrag Referentin: Heidi Schanbacher, Sozialreferentin, Leiterin der Gruppe Sozialreferat, Landesbank Baden-Württemberg 14.40 – 14.50 Uhr Resümee und Ausblick Moderator Joachim Steck 14.50 – 15.20 Uhr Arbeit – früher war alles besser!? Kabarettist Christoph Sonntag

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Foresight-Studie „Digitale Arbeitswelt“ Im Hinblick auf die wissenschaftlich-technologische Entwicklung ist eine weitergehende Digitalisierung der Arbeitswelt absehbar. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln kann dies einerseits zu einer zunehmenden Rationalisierung, andererseits zu ganz anderen Möglichkeiten in Bezug auf neue digital vermittelte Geschäftsmodelle führen. Wie genau die positiven Effekte von Digitalisierung und Industrie 4.0 herbeigeführt bzw. betont und die Risiken (z. B. mehr Überwachung) eingegrenzt werden können, ist jedoch weitgehend unklar. Die Foresight-Studie will einen Beitrag leisten zum Dialog über „Arbeiten 4.0“ und die Anpassung des Leitbildes „guter Arbeit“ in einer veränderten digitalen Arbeitswelt. Einerseits geht es um die Sicherung von Erwerbsteilhabe, Arbeitsflexibilisierung, Lohngerechtigkeit und soziale Absicherung, andererseits um die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Im Zentrum stehen die Branchen Medien, Dienstleistungen und Produktion mit ihrem jeweiligen Stand der Diskussion, dem gegenwärtigen Digitalisierungsgrad und zukünftigen Perspektiven der Digitalisierung. Branche Produktion In der Produktion führt die Digitalisierung zum Einsatz neuer, meist an das Internet angebundener Technologien. Neue Möglichkeiten für den Produktionsablauf ergeben sich durch eine flexible, intelligente und vernetzte Produktionsumgebung, u. a. mit Cloud-Techniken und mobilen Geräten. Da die meisten Tätigkeiten jedoch an reale Werkstücke gebunden sind, dürften hier atypische Beschäftigungsverhältnisse

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auch in Zukunft eher die Ausnahme bleiben. Crowd-Prozesse werden genutzt, um Spezialwissen in den Produktionsprozess zu integrieren. Mensch-Maschine-Teams ermöglichen flexible Produktionssysteme. Medienbranche In dieser Branche wurde eine nahezu vollständige Digitalisierung bereits vollzogen. Hieraus ergibt sich eine wachsende Zahl flexibler Arbeitsverhältnisse und Solo- Selbstständigkeit. Die Berufsbilder haben sich gewandelt und die Geschäftsmodelle klassischer Verlage entwickeln sich hin zu digitalen Angeboten. Überdies wächst die Konkurrenz durch Branchenfremde und nutzergenerierte Inhalte. Dienstleistungsbranche Die Dienstleistungsbranche zeichnet sich durch große Heterogenität aus: von gering qualifiziert bis hochspezialisiert. Diese Heterogenität spiegelt sich in den Beschäftigungsformen, wo die Spanne von Crowdworking-Modellen über Solo-Selbstständigkeit und Minijobs bis hin zu Normarbeitsverhältnissen reicht. Auf mittlere Sicht wird eine vollständige Übertragung auf Angebot und Vermittlung über digitale Plattformen erwartet. Zu erwarten ist darüber hinaus eine noch stärkere Automatisierung auch komplexer, wissensintensiver Aufgaben und eine Ausweitung assistiver Systeme in bislang wenig technisierten Beschäftigungsfeldern (z. B. Reinigung oder Altenpflege).

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Click- und Crowdworking: Neue Formen digital vermittelter Arbeitsteilung Click- und Crowdworker sind „digitale Tagelöhner“, die Arbeiten für wechselnde Auftraggeber ausüben. Bei den Tätigkeiten handelt es sich sowohl um repetitive Kleinstaufgaben („micro tasks“), etwa in der Sprach-, Bild- und Texterkennung, als auch um qualifizierte Tätigkeiten wie Designarbeiten. Gerade im Dienstleistungsbereich wird eine weitere Zunahme digital vermittelter Aufträge und Dienste erwartet. In diesem Zusammenhang werden neue Ansätze zur Einbindung dieser flexiblen Arbeitsverhältnisse in die regulären sozialen Sicherungssysteme notwendig, um das wirtschaftliche wie persönliche Risiko derartiger Tätigkeiten zu verkleinern bzw. zu regulieren. Der technologische Fortschritt: Entwicklung von Tutorensystemen und der Wandel der beruflichen Weiterbildung Tutorensysteme ermöglichen zukünftig nicht nur eine schnellere Einarbeitung der Mitarbeiter in neue Arbeitsabläufe; sie können auch zu einer stärkeren Inklusion und Par-

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Die Foresight-Studie will einen Beitrag leisten zum Dialog über „Arbeiten 4.0“ und die Anpassung des Leitbildes „guter Arbeit“ in einer veränderten digitalen Arbeitswelt. tizipation an der Arbeitswelt beitragen. Ältere und leistungsgeminderte Mitarbeiter können mit solchen Systemen abgestimmt auf ihr jeweiliges Leistungsvermögen im Arbeitsprozess unterstützt und in die Lage versetzt werden, Arbeiten zu verrichten, die sie vorher gar nicht oder nur unter Schwierigkeiten übernehmen konnten. Gleichzeitig können die Systeme als informelle Weiterbildungswerkzeuge genutzt werden, wodurch allerdings die Bedeutung von formal erworbenen Qualifikationen in vielen Bereichen sinkt. Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung: Transitionsprozesse in Richtung Dienstleistungen Während die Automatisierung sehr einfacher Tätigkeiten noch zu teuer ist und diese in modernen Produktionsanlagen zahlenmäßig kaum mehr ins Gewicht fallen, entziehen sich hochqualifizierte Tätigkeiten oft noch aus technischen Gründen einer Automatisierung. Demgegenüber bietet die mittlere Qualifikationsebene – inklusive der Facharbeiter – ein großes Automatisierungspotenzial. Verschiedene Berechnungen legen nahe, dass es selbst bei einer Ausweitung der Produktion aufgrund gesteigerter Nachfrage zum Verlust von Arbeitsplätzen in einer Industrie 4.0 kommen wird. Diesem aller Voraussicht nach leicht negativen Beschäftigungssaldo steht jedoch die Erwartung entgegen, dass der Dienstleistungssektor weiter wachsen wird. Innerbetriebliche Arbeitsorganisation: Innovationsfähigkeit und gute Arbeit gehören zusammen Die Digitalisierung der Wertschöpfung eröffnet Wege für eine höhere Produktivität und eine umweltschonende Nutzung von Ressourcen. Digitale Systeme können die Kommunikation und Koordination lern- und innovationsförderlicher Prozesse direkt auf der operativen Ebene unterstützen. Hierdurch wird einerseits ein be-

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Hier gehts zur kompletten Foresight-Studie „Digitale Arbeitswelt“ des Instituts für Innovation und Technik (iit) im Auftrag des BMAS ständiges Lernen und andererseits eine Mitwirkung an der Gestaltung der eigenen Arbeit und deren innovativer Weiterentwicklung ermöglicht. Handlungsempfehlungen für die Gestaltung digitaler Arbeit Die Chancen der Digitalisierung verantwortungsvoll erproben und nutzen: Experimentierräume schaffen. In dem Spannungsfeld, Neues auszuprobieren und Bewährtes nicht zu gefährden, ergibt sich die Möglichkeit, dass Unternehmen unter zentraler Einbeziehung der Betriebsräte „Experimentierräume“ für neue Ansätze der digitalen Arbeit und Wertschöpfung schaffen. Zur Digitalisierung befähigen: Unternehmensleitungen und Betriebsräte unterstützen, damit diese ihre Gestaltungsaufgaben in der digitalen Arbeitswelt wahrnehmen können. Dies erfordert neben generellen Informations- auch spezielle Beratungsangebote für Unternehmensleitungen und Beschäftigtenvertretungen, damit diese adäquat ihre Gestaltungsaufgabe wahrnehmen können. Digitalisierung als Mittel zu Inklusion und Befähigung: Die Entwicklung von Tutorensystemen fördern. Die Digitalisierung und die damit einhergehende Entwicklung hin zu kooperativen und assistiven Produktionssystemen bietet die Möglichkeit, die Arbeitspartizipation von älteren Beschäftigten, Behinderten und auch Migranten

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zu erhöhen. Durch die Einführung von Tutorensystemen, die im Prozess der Arbeit das Lernen und den Kompetenzerwerb unterstützen, wird eine prozessimmanente Aus- und Weiterbildung ermöglicht, die allen Beschäftigten zugutekommt. Verlässlichkeit innerhalb der Flexibilität: Verbindliche Regeln und Strukturen für alle Beschäftigten schaffen. Auch Berufstätigen, die als Crowdworker oder Solo-Selbstständige digital vermittelt, räumlich und zeitlich flexibel sowie für wechselnde Kunden tätig sind, muss der Zugang zu zukunftssichernden Strukturen und die Teilhabe an Systemen der sozialen Sicherung ermöglicht werden. Digitalisierung ist mehr als Effizienzsteigerung: Innovationspotenziale nutzen. Eine wichtige Voraussetzung zur Innovationsfähigkeit von Unternehmen – und ein bisheriges Strukturmerkmal der deutschen Wirtschaft – ist eine hohe Aufgabenkomplexität, gleichbedeutend mit Kontextwissen über die eigene Tätigkeit hinaus. Diese Aufgabenkomplexität gilt es für die Beschäftigten auch in einer digitalisierten Arbeitswelt zu erhalten. Ergänzend sollten die Möglichkeiten zur Mitwirkung an der Gestaltung der eigenen Arbeit erhöht werden, um einerseits dem Anspruch nach „guter Arbeit“ zu entsprechen und andererseits die Innovationsfähigkeit von Unternehmen weiter zu stärken.

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Forschungsbericht zu den Ausw der Digitalisierung auf die Besc von Menschen mit Behinderun Die Kurzexpertise befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Anhand einer Literaturauswertung werden Hypothesen zu den Chancen und Risiken möglicher Trends entwickelt, die auf Basis von Analysen des Mikrozensus sowie von Experteninterviews überprüft werden. Die empirischen Auswertungen können für die letzten Jahre keine beschäftigungswirksamen Effekte der technologischen Entwicklung für Menschen mit Beeinträchtigungen belegen. Den befragten Expertinnen und Experten zufolge können digitale Technologien die Inklusion von benachteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbessern, z. B. durch den Einsatz von Assistenz- oder Tutoren-

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irkungen häftigung Die empirischen Auswertungen können für die letzten Jahre keine beschäftigungswirksamen Effekte der technologischen Entwicklung für Menschen mit Beeinträchtigungen belegen. systemen. Allerdings wird auch erwartet, dass durch die Technologien die Komplexität von Arbeitsprozessen zunimmt und somit die Hürden für die Beschäftigung von Personengruppen steigen könnten. Zusammenfassung Im Rahmen des Dialogprozesses „Arbeiten 4.0“ befasst sich die Kurzexpertise mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. In einer Literaturauswertung werden thematisch relevante Forschungsergebnisse zusammengefasst. Viele Studien verweisen auf verbesserte Möglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch orts- und zeitungebundenes Arbeiten. In Bereichen wie z. B. der Softwareentwicklung können zwar für hoch qualifizierte Personen mit körperlicher Beeinträchtigung neue Chancen eröffnet werden, aber weder für Menschen mit geistiger noch mit psychischer Beeinträchtigung. Auf

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Basis der aktuellen Fachdiskussion werden Hypothesen zu vier möglichen Trends entwickelt: Wegfall von Arbeitsplätzen durch neue technologische Entwicklungen, neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, Exklusionsrisiken durch neue Technologien und Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Eine quantitative Überprüfung dieser Hypothesen auf Basis des Mikrozensus 2009 und 2013 zur Erwerbsbeteiligung von Menschen mit und ohne Behinderung in ausgewählten Branchen ergibt, dass die Anteile der Erwerbstätigen in den IKT-Branchen in diesem Zeitraum etwa gleich geblieben sind, wobei die Quoten der Erwerbstätigen mit Behinderung etwa ein Drittel unter den Quoten der Erwerbstätigen ohne Behinderung liegen. Erwerbstätige mit Abitur sind hier zu höheren Anteilen tätig, aber der Anteil der Erwerbstätigen mit Abitur und Behinderung ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Im Bereich der Spitzentechnologie ist der

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Anteil der Erwerbstätigen leicht gestiegen, davon haben besonders Erwerbstätige mit Abitur und darunter auch diejenigen mit Behinderung profitiert. Spezifisch beschäftigungswirksame Effekte dieser technologischen Entwicklung für Menschen mit Beeinträchtigungen kann diese Analyse nicht belegen. Eine qualitative Überprüfung dieser Hypothesen in acht telefonischen Interviews mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen der Wirtschaft, Gewerkschaft, Arbeitsvermittlung, Integrationsämter, Werkstätten, Berufsbildungswerke und Behindertenverbände ergibt, dass die Interviewpartner damit rechnen, dass der Prozess der Digitalisierung aufgrund der zunehmenden Komplexität von Arbeitsprozessen die Hürden für Menschen mit Behinderung anhebt und ihre Beschäftigungschancen vermindert. Assistive Technologien können dazu beitragen, dass insbesondere Körper- und Sinnesbehinderungen teilweise kompensiert werden, sofern die Umgebungsbedingungen darauf abgestimmt werden und die in einem Arbeitsbereich verwendete Software über eine Schnittstelle zu behinderungskompensierenden Programmen verfügt. Von Vorteil ist eine hohe Qualifikation, wenn diese so spezifisch ist und auf eine solche Nachfrage trifft, dass behinderungsbedingte Nachteile dadurch ausgeglichen werden. Das Fazit dieser Interviews fällt insgesamt eher skeptisch aus. Abschließend werden weiterführende Forschungsstrategien und die dafür erforderlichen Datengrundlagen erörtert. Hier gehts zum kompletten Forschungsbericht: Chancen und Risiken der Digitalisierung der Arbeitswelt für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung [PDF, 1MB] Stand Mai 2016

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Großer VdK-Aktionstag in der Lied VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: „ für alle – Verzicht auf Barrierefrei „Barrierefreiheit verbessert Lebensqualität für alle, bedeutet Zukunftsorientierung und ist wichtiger Standortfaktor“, betonte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am 18. Juni 2016 in der Liederhalle Stuttgart. Dort hatte der VdK Baden-Württemberg seinen großen landesweiten Aktionstag unter dem Motto „Barrierefreiheit nutzt allen – darum weg mit den Barrieren!“ durchgeführt. Vor rund 600 Teilnehmern aus ganz Baden-Württemberg hob Landesverbandsgeschäftsführer Hans-Josef Hotz hervor, dass Barrierefreiheit ein Menschenrecht und eine der wichtigsten Voraussetzungen von Inklusion ist. Denn immer dort, wo behinderte Menschen auf Barrieren stoßen, bleibt ihnen die Teilnahme am kulturellen und politischen Leben, an der Arbeitswelt und in der Freizeit verwehrt. Barrierefreiheit sei daher umfassender zu sehen. „Es geht hier nicht nur um bauliche Barrieren“, so Hotz. Er bekräftigte, dass der Sozialverband VdK mit seiner bundesweiten Kampagne 2016 „Weg mit den Barrieren!“ sowohl Schranken in Gesetzen als auch in den Köpfen der Menschen abbauen will. Mascher freute sich denn auch, dass bereits rund 50.000 Menschen die deutschlandweite Aktion mit ihrem Online-Votum unterstützt haben. Viel Zuspruch und Dank für diesen VdK-Einsatz habe es auch von der früheren Bundesgesundheitsministerin, Professor Dr. Dr. Ursula Lehr, gegeben. Ulrike Mascher verwies auf fast eine Million anerkannte Schwerbehinderte im Südwesten. Die Zahl der behinderten

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erhalle Barrierefreiheit verbessert Lebensqualität heit ist unverantwortbar!“ Die bisherige Sozialbürgermeisterin Isabel Fezer (Zweite von links) sprach eingangs der Veranstaltung im Namen der Landeshauptstadt ein Grußwort; die Aufnahme zeigt auch VdK-Vizepräsidentin Carin E. Hinsinger (ganz links) und Präsidentin Ulrike Mascher (Dritte von links) mit dem Vizepräsidenten der baden-württembergischen Architektenkammer, Stephan Weber. © Stefan Pfeil und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen sei aber – auch aufgrund der demografischen Entwicklung mit immer mehr älteren und hochbetagten Menschen – um ein Vielfaches höher. Die Beseitigung baulicher und anderer Barrieren, ob in den Medien, im Internet oder auch an Arbeitsplätzen, sei kein Luxus. Vielmehr sei der bewusste Verzicht auf eine barrierefreie Gestaltung, beispielsweise aus Spargründen, kurzsichtig und unverantwortbar. Stephan Weber, Vizepräsident der Landesarchitektenkammer, lobte die Kooperation mit dem VdK Baden-Württemberg. Er bezeichnete die Teilhabe von Menschen mit Behinderung auch als eine „Frage der Demokratie“. Der zentralen VdK-Kampagnenaussage, dass barrierefreies Bauen allen nützt, pflichtete er bei und verwies auf Eltern mit Kinderwagen und auf Reisende mit Koffern, aber auch auf Radfahrer, die die eine oder andere Über- oder Unterführung passieren, den einen oder anderen Bahnhof nutzen müssen, oder auf kleinwüchsige Menschen. Beim barrierefreien Bauen gehe es nicht nur um die Umsetzung der entsprechen-

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Abschließend meinte die Gerontologin: „Die AAL können in vielen Lebenslagen helfen, aber die ‚Barrieren in den Köpfen der Menschen‘ müssen auch abgebaut werden.“ den DIN-Normen, sondern auch darum, sich Gedanken zu machen, was wichtig ist und wie man intelligente und auch schöne Lösungen für alle erzielen könne. Denn, so Stephan Weber: „Die barrierefreie Gestaltung ist eine Investition in die Zukunft“. Die Stuttgarter Gerontologin Annette Hoppe befasste sich in ihrem Vortrag mit den Alltagsunterstützenden Assistenzlösungen (AAL) und wagte einen Blick in die Zukunft. Sie brachte im Rahmen ihrer Präsentation viele Beispiele, wie sich durch technische Lösungen der Alltag älterer und sehr alter Menschen einfacher und sicherer machen lässt. Auch die eBooks mit ihrer Schriftvergrößerungsfunktion und Beleuchtung könnten für ältere oder behinderte Menschen hilfreich sein. Den Zuhörern im Hegelsaal gab sie den Tipp, das Internet auch als Informationsquelle bezüglich neuer technischer Lösungen, die es schon heute gibt, zu nutzen. Im Wege der den Vormittag abschließenden Podiumsdiskussion sprach sich der Vizepräsident der Landesarchitektenkammer, Stephan Weber, dafür aus, die AAL als Teil des Bauens anzuerkennen und in die Gestaltungsprozesse zu integrieren, denn wenn es gut gemacht werde, dann werde es nicht viel teurer. VdK-Landesgeschäftsführer Hans-Josef Hotz verwies hier auf die von der VdK-eigenen Baugesellschaft GSW in Waiblingen gebaute AAL-Musterwohnung, die besichtigt werden kann. Abschließend betonten

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Tanzen sei bis ins hohe Alter möglich und habe viele positive Effekte. Gerade die Frauen würden gerne tanzen. Hilfreich sei auch, sich für zu Hause ein Trampolin anzuschaffen. So könne man einmal am Tag dem Stress davonhüpfen. VdK-Präsidentin Mascher, Geschäftsführer Hotz, Architekt Stephan Weber und die Gerontologin Annette Hoppe sowie Moderator Axel Graser unisono: „Der demografische Wandel gibt in Sachen Barrierefreiheit die Entwicklung vor.“ Nach der Mittagspause, die viele zum Besuch der begleitenden Ausstellung im Foyer des Hegelsaals nutzten, stand die medizinische Prävention im Mittelpunkt. Zunächst drehte sich alles um das Thema „Wie bleibt mein Herz gesund?“ Für diese wichtige Thematik hatte der VdK-Landesverband Dr. med. Suso Lederle gewinnen können. Während das Referat des Internisten Lederle zur Herzgesundheit manchen Zuhörer eher nachdenklich gestimmt haben mag, kam bei der Präsentation von Professor Dr. Gerd Schnack Stimmung im Saal auf. Dafür sorgte auch das Mitmachprogramm des Allensbacher Facharztes für Chirurgie und Sportmedizin. Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht zum VdK-Aktionstag.

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Die VdK Patienten- und Wohnbera Baden-Württemberg hilft weiter Vorsicht bei Auslandsreisen während einer Krankschreibung Dürfen Bezieher von Krankengeld ins Ausland verreisen? Viele sind unsicher, ob die Krankenkasse der Reise vorher zustimmen muss. Martin F. ist seit drei Monaten wegen einer Depression krankgeschrieben und bekommt Krankengeld von seiner Krankenkasse. Der 45-Jährige macht eine Psychotherapie und die Therapeutin empfiehlt Luftveränderung. Am liebsten würde Herr F. für zwei Wochen zu seinem Bruder nach Mallorca fliegen. Aber darf er das einfach? „Die Kasse muss der Auslandsreise im Vorfeld zustimmen – sonst kann sie die Zahlung von Krankengeld für diese Zeit einstellen“, sagt Zeljka Pintaric von der VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg. Die Kasse muss jederzeit überprüfen können, ob Versicherte weiterhin arbeitsunfähig sind – und das kann außerhalb Deutschlands schwierig werden. Daher sollte man vor der Auslandreise die Zustimmung der Krankenkasse einholen. „Am besten räumt man dabei gleich mögliche Bedenken aus“, sagt Pintaric. „Zum Beispiel durch Angaben, dass und wie man im Ausland erreichbar ist.“ Sinnvoll ist eine Bestätigung vom behandelnden Arzt, dass die Reise medizinisch unbedenklich ist und keine Behandlungstermine versäumt werden. „Innerhalb Deutschlands kann man übrigens auch während des Krankengeldbezugs verreisen“, so Pintaric. Trotzdem gibt es Regeln zu beachten.

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Patienten- und Wohnberatung tung Wir sind: unabhängig und neutral. Patientenberaterin Zeljka Pintaric So darf die Reise der Genesung nicht schaden und man sollte keine Untersuchungen und Behandlungen versäumen. Zudem ist es wichtig, erreichbar zu bleiben, um jederzeit Termine der Kasse wahrnehmen zu können – etwa eine Untersuchung beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Zeljka Pintaric: „Am besten bitten Sie jemanden, regelmäßig Ihre Post zu sichten und Bescheid zu sagen, wenn ein Brief von der Krankenkasse dabei ist.“ Weitere Informationen zu dieser Thematik oder auch zu anderen Themen aus dem weiten Feld des Gesundheitswesens gibt es bei der neuen VdK-Beratungsstelle in Stuttgart. Sie erreichen uns schriftlich, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch: VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg, Gaisburgstraße 27, 70182 Stuttgart (Nähe U-Bahn-Haltestelle Olgaeck), Telefon (07 11) 2 48 33 95, Fax (07 11) 2 48 44 10, E-Mail patienten-wohnberatung-bw@vdk.de, Internet www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw Geschäftszeiten montags 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, dienstags 10 bis 14 Uhr, mittwochs 10 bis 14 Uhr sowie donnerstags 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr.

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Barrierefreier Urlaub an der Ostseeküste Die Urlaubsorte an der deutschen Ostseeküste haben sich in den vergangenen Jahren immer weiter auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicaps eingestellt. So werden behindertengerechte Angebote, Aktivitäten und Unterkünfte stetig erweitert und ausgebaut. Insbesondere mobilitätseingeschränkte Menschen können in vielen Orten einen nahezu barrierefreien und erholsamen Rollstuhlurlaub genießen. Mit einem Strandrollstuhl den Ostseestrand trotz Handicap genießen Rollstuhlgerechte Aktivitäten und Angebote an der Ostsee: Selbstverständlich können auch Menschen im Rollstuhl oder mit Handicap an der Ostseeküste viele Ausflüge unternehmen. So sind beispielsweise die zahlreichen Seebrücken, die eine fantastische neue Sichtweise auf den Badeort und die Ostsee geben, prinzipiell rollstuhlgerecht zugänglich. Strandrollstühle und Wasserrollstühle Damit sich Rollstuhlfahrer auch am Strand und im Wasser ungehindert bewegen können, bieten immer mehr Urlaubsorte Strand- und Wasserrollstühle an. So sorgen Sandrollstühle durch große Reifen dafür, dass sich der Fahrer leichter

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auf dem Sand bewegen kann. Hierfür ist der Fahrer jedoch auf Hilfe angewiesen, da diese nicht vom Fahrer selbst bewegt werden können. Wasserrollstühle hingegen sind für das Schwimmen im Wasser gedacht. Um dies in einem Rollstuhl zu ermöglichen, sind große Rollen und Armlehnen mit Luft gefüllt, um ein Untergehen zu verhindern. Tipps für Aktivitäten zu Land und zu Wasser An der Ostseeküste kann jeder viel Spaß bei Aktivitäten an Land und auf dem Wasser haben. Wenn eine kleine Pause oder Abwechslung vom Strand gesucht wird, bieten zahlreiche Ortschaften an der Ostsee viele Alternativen an. Öffentliche Parks und freistehende Denkmäler sind immer eine Erkundung wert und meist für jeden zugänglich. Wir stellen Ihnen ein paar Alternativen vor, die neben den öffentlich zugänglichen Sehenswürdigkeiten eine abwechslungsreiche Möglichkeit darstellen. Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere barrierefreie Attraktionen, viele sind aus der Karte ersichtlich. Zu Land Das Deutsche Meeresmuseum Vom Deutschen Meeresmuseum sind das Meeresmuseum und das Ozeaneum in Stralsund barrierefrei zugänglich. Personen mit einem Schwerbehindertenausweis erhalten in diesen Museen eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

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An der Ostseeküste kann jeder viel Spaß bei Aktivitäten an Land und auf dem Wasser haben. Wenn eine kleine Pause oder Abwechslung vom Strand gesucht wird, bieten zahlreiche Ortschaften an der Ostsee viele Alternativen an. Der Hansapark Der große Freizeitpark in Sierksdorf bei Lübeck versucht viele Attraktionen auch für Menschen begehbar zu machen, die auf barriefreie Wege bzw. Einstiege angewiesen sind. So können zahlreiche Fahrgeschäfte auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden, solange dies nicht gegen die Vorschriften und DIN-Normen verstößt. Eine genaue Auflistung und Infos darüber sind separat in dem Beiblatt Handicap ersichtlich. Auch hier gibt es eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis für Personen mit Schwerbehindertenausweis, für Gäste mit Schwerbehinderten-Ausweis „B“ oder „H“; für Rollstuhlfahrer mit Schwerbehinderten-Ausweis hingegen ist der Eintritt frei. Sealife Timmendorfer Strand Das Sealife Timmendorfer Strand ist durchgängig barrierefrei. So können alle Besucher die zahlreichen Meeresbewohner bewundern und vieles über die Tierwelt lernen. Eignet sich besonders gut für Familien und Meerestier-Begeisterte. Zu Wasser Museumsschiff des IGA-Parks in Rostock Das Schiff ist zu großen Teilen auch rollstuhlgerecht ausgebaut und begehbar. Für das Museumsschiff gilt aufgrund des Fahrstuhls eine Erreichbarkeit fast aller Museumsbereiche.

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Wegen der baulichen Gegebenheiten sind folgende Bereiche nicht barrierefrei zugänglich: die Besichtigung des Maschinenraumes, die Ausstellungen zur Geschichte der Häfen und zum Seeflugwesen sowie die originalen Schiffsräume in den vorderen und hinteren Aufbauten (wie Kommandobrücke oder Schiffshospital). Menschen mit Behinderungen erhalten hier die Möglichkeit, den IGA-Park sowie das Museum zu einem reduzierten Eintrittspreis (behinderte Personen mit Eintrag „B“ und „H“) zu besichtigen. Die MS „Ostseebad Rerik“ Dieses Schiff ist über einen Rampe auch für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die Rollstuhlfahrer können sich auf dem Achterdeck sowie Unterdeck in den Salons frei bewegen, der Besuch des Sonnendecks ist für Rollstuhlfahrer leider nicht möglich. Eine Ermäßigung für Personen mit Behinderung gibt es nicht. Dieses sind nur ein paar Beispiele für mögliche Ausflugsziele an der Ostsee. Genauere Informationen zu den einzelnen Urlaubsorten werden gerne in den örtlichen Tourismusstellen gegeben und Sie werden bei Ihrem Rollstuhlurlaub unterstützt. Weitere Angebote

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Ausflugstipp: Freilichtmuseum Beuren Das Freilichtmuseum Beuren ist eines von sieben regionalen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg. Es liegt am Fuße der Alb inmitten einer herrlichen Kulturlandschaft. Mit seinen mehr als 20 Originalgebäuden wird man in eine vergangene Zeit zurückversetzt und erfährt dabei, wie es früher auf dem Dorf in Württemberg zuging – ohne Badezimmer, Fernseher, Mikrowelle, Mobiltelefon. Die Gebäude stammen aus den Regionen Mittlerer Neckar und Schwäbische Alb.

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In und um die historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude wird das Wohnen, Arbeiten und Leben vergangener Tage gezeigt. Interessante Ausstellungen und vielfältige Veranstaltungen ergänzen das Angebot. Das Freilichtmuseum Beuren ist ein Museum für Alle. Jeder ist hier herzlich willkommen! Für Menschen mit Behinderung gibt es spezielle Angebote: 1. Sie können eine Führung oder eine Aktion buchen. 2. Sie können an einer öffentlichen Führung oder Aktion teilnehmen. Dieses Jahr gibt es noch 3 Führungen speziell für Menschen mit Behinderung: Führung für blinde und eingeschränkt sehende Menschen Samstag, 30.07.2016, 16:30 Uhr Keine Voranmeldung erforderlich. Führung in Leichter Sprache Samstag, 27.08.2016, 16:30 Uhr Keine Voranmeldung erforderlich. Führung für Menschen mit Mobilitätseinschränkung Samstag, 24.09.2016, 16:30 Uhr Keine Voranmeldung erforderlich.

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Barrierefreie Angebote 2016 im Freilichtmuseum Beuren In einem Freilichtmuseum kann leider nicht alles barrierefrei sein. Die alten Häuser wurden so aufgebaut, wie sie vor vielen Jahren aussahen. Deshalb haben sie hohe Stufen, steile Treppen und niedrige Decken. Das Museum versucht trotzdem, so barrierefrei wie möglich zu sein. Das bedeutet: • Es gibt Parkplätze für Menschen mit Behinderung. Von dort führt ein barrierefreier Weg zum Museumseingang. • Das Eingangsgebäude mit der Museumskasse ist barrierefrei. • Im Eingangsgebäude können Sie einen Rollstuhl ausleihen. • Die Gartenwirtschaft und der untere Bereich des Museums-Restaurants sind barrierefrei zugänglich. • Im Museum gibt es 3 WCs für Menschen mit Behinderung (im Eingangsgebäude, im Haus aus Öschelbronn und im Restaurant). • Das Haus aus Öschelbronn hat einen Aufzug. Damit können Sie die Veranstaltungsräume im 1. und 2. Stock barrierefrei erreichen. Im 1. Stock können Sie die historischen Räume barrierefrei anschauen. Brauchen Sie Hilfe für Ihren Besuch? Möchten Sie eine Führung oder Aktion buchen? Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie bei unserem Info-Telefon (0 70 25) 9 11 90 – 0 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail info@freilichtmuseum-beuren.de

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08 32 Lukas Zilchs Leben nimmt Fahrt auf Der Weg eines jungen Mannes mit Behinderung in die Eigenständigkeit Besonders viel zugetraut haben ihm seine Lehrer und Betreuer nie. Das hat Lukas Zilch aus Schwandorf in der Oberpfalz viel Kraft gekostet – und ihn stark gemacht. Durch seinen Willen, es denen zu zeigen, die nicht an ihn glauben, ist er über sich hinausgewachsen. Seine körperlichen Einschränkungen aufgrund einer Cerebralparese, einer frühkindlichen Hirnschädigung, macht er mit geistigem Witz wett. Das Polo-Shirt rot, der Schreibtisch chaotisch, das Lächeln verschmitzt. VdK-Mitglied Lukas Zilch fühlt sich wohl an seinem Arbeitsplatz im Autohaus seines Stiefvaters. Er ist zuständig für die Internetseite, Kundenschreiben und andere Büroarbeit. „Meine Aufgaben sind sehr vielfältig“, sagt der 27-Jährige. Der Außenarbeitsplatz der Naab-Werkstätten, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, ist wie für ihn gemacht. Seit 2012 arbeitet er hier, seit 2012 nimmt sein Leben Fahrt auf. Denn im selben Jahr lernt er auch seine Freundin Maria kennen, „... das Beste, was mir passieren konnte.“ Mehr ...

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Kostenloses Webinar Mitglied im VdK – Vorteile und Serviceleistungen Experten informieren und beantworten Ihre Fragen am 25. Juli 2016 von 10:30 bis 11:30 Uhr. Jetzt vormerken und teilnehmen auf www.sbvdirekt.de Jetzt Mitglied werden und regelmäßig die VdK Zeitung erhalten!

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Links VdK Baden-Württemberg VdK Sozialrechtsschutz Unsere Referenten unterstützen Sie bei den Sozial- und Verwaltungsbehörden, stellen Anträge, legen für Sie Widerspruch ein, wenn Rechte verwehrt werden, und vertreten Sie vor Sozialgerichten in allen Instanzen. VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg Unser Gesundheitssystem ist sehr komplex und dadurch oftmals auch sehr unübersichtlich. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg bietet deshalb eine neutrale und unabhängige Patienten- und Wohnberatung für Ratsuchende an. Unsere erfahrenen Beraterinnen geben Auskunft in gesundheitsrechtlichen, medizinischen und psychosozialen Fragestellungen.

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Behörden / Organisationen / Institutionen Bund Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) – einfach teilhaben, Behinderungsgerechte Ausstattung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen – Thema Arbeit Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit – Barrierefrei arbeiten Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) – Barrierefreie Arbeitsplatzgestaltung Bundesagentur für Arbeit – Menschen mit Behinderung Aktion Mensch e.V. – Arbeit nullbarriere.de - barrierefrei behindertengerecht planen - bauen – wohnen REHADAT-talentplus - Leistungen und Hilfen für behinderte Arbeitnehmer Freizeit – Tipps VdK-Reisen

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Gerichtsentscheidungen Unterbliebene Einladung zu einem Vorstellungsgespräch führt bei einer wiederholten Bewerbung nicht die Vermutungswirkung des § 22 AGG herbei, wenn der Bewerber kurz zuvor an einem Vorstellungsgespräch teilgenommen hatte Arbeitsgericht Karlsruhe, Urteil vom 26.1.2016, Az.: 2 Ca 425/15 Der Sachverhalt: Der Kläger ist mit einem Grad der Behinderung von zuletzt 30 % schwerbehindert und wurde gemäß § 2 Abs. 3 SGB IX einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt. Mit Schreiben vom 25.04.2015 bewarb sich der Kläger für eine vom beklagten Landkreis ausgeschriebene Stelle als Unterkunftsleiter in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Der Kläger wurde zu einem Vorstellungsgespräch am 10.06.2015 eingeladen. Am 06.07.2015 erhielt er eine Absage.

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Mit Schreiben vom 11.07.2015 bewarb sich der Kläger erneut auf eine Stelle des beklagten Landkreises als Unterkunftsleiter in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Die Stellenausschreibung des beklagten Landkreises war identisch mit der vorherigen Stellenausschreibung. Mit Schreiben vom 09.09.2015 erfolgte eine erneute Absage an den Kläger. Der Kläger macht gegenüber der Beklagten Entschädigungsansprüche geltend, da er dem in der Stellenausschreibung angegebenen Anforderungsprofil in vollem Umfang entspreche und er entgegen den gesetzlichen Regelungen nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden sei. Der Kläger vertritt die Auffassung, dass der beklagte Landkreis es entgegen der Regelung in § 81 Abs. 2 SGB IX unterlassen habe, ihn (erneut) zum Vorstellungsgespräch zu laden. Mit seiner neuen Bewerbung auf eine neu ausgeschriebene Stelle sei ein neues Auswahlverfahren in Gang gesetzt worden. Der beklagte Landkreis vertritt die Auffassung, dass eine Benachteiligung des Klägers wegen seiner Schwerbehinderung nicht stattgefunden habe. Eine erneute Einladung zu einem Vorstellungsgespräch sei aufgrund der Identität der Stellenausschreibung und der Identität des Auswahlverfahrens nicht mehr notwendig gewesen. Die Tatsache, dass der Kläger für eine identische Stelle zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden sei, lasse die Vermutungswirkung des § 22 AGG entfallen. Die Entscheidung: Das Arbeitsgericht Karlsruhe hat die Klage als nicht begründet abgewiesen. Der Kläger wurde weder aufgrund der Nichteinladung zu einem Vorstellungsgespräch noch aufgrund der Ablehnungsentscheidung selbst wegen seiner Schwerbehinderung diskriminiert. Hier finden Sie die vollständige Entscheidung

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Inklusionspreis der Wirtscha Bewerbungsphase offiziell gestartet Bereits zum fünften Mal verleiht das UnternehmensForum gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesagentur für Arbeit und der Charta der Vielfalt den Inklusionspreis der Wirtschaft „Potenziale von Menschen mit Behinderungen“. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles. Ab sofort können sich Arbeitgeber mit beispielhaften Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bewerben: Der Inklusionspreis der Wirtschaft 2016 zeichnet Unternehmen aller Größen aus, die zeigen, dass sich Inklusion für alle Beteiligten lohnt. Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, setzt sich als Schirmherrin für den Preis ein: „Inklusion ist ein Menschenrecht! Sie gibt das klare Ziel vor, Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu gehört auch, dass wir aufhören, Menschen auf ein Merkmal zu reduzieren. Denn dabei gerät aus dem Blick, dass jeder Mensch einzigartig ist und einen wertvollen Beitrag für die Gemeinschaft leisten kann.“

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ft 2016 Deutschlands Unternehmen können Inklusion! Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist inzwischen für viele Unternehmen Alltag. Rückläufige Zahlen junger Arbeitskräfte und das steigende Durchschnittsalter machen es für Unternehmen zudem zu einem Gewinn, Menschen mit Behinderungen auszubilden, ihnen eine Arbeitschance zu geben und Beschäftigte so zu unterstützen, dass sie möglichst lange im Betrieb tätig sein können. Unternehmen fehlen heute immer noch mancherorts Erfahrung und Wissen, wie sie das Potenzial von Menschen mit Handicap erfolgreich nutzen können. Gute Beispiele von Unternehmen zeigen praxisnah, wie Inklusion gelingen kann und für Betriebe und Beschäftigte eine Win-win- Situation entsteht. Der Inklusionspreis 2016 stellt Beispiele guter Praxis in den Mittelpunkt und lädt damit zum Nachmachen ein. Andrea Nahles, MdB Bundesministerin für Arbeit und Soziales Olaf Guttzeit UnternehmensForum Detlef Scheele Bundesagentur für Arbeit Ingo Kramer Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Aletta Gräfin von Hardenberg Charta der Vieldalt Informationen & Kontakt Jedes Unternehmen, das sich für mehr Inklusion von Menschen mit Behinderungen engagiert, ist eingeladen, sich zu bewerben. Die Bewerbungsunterlagen für den Inklusionspreis der Wirtschaft 2016 erhalten Sie unter: www.inklusionspreis.de info@inklusionspreis.de Bewerben Sie sich jetzt! Die Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 15. Oktober 2016 unter dem Stichwort „Inklusionspreis“ eingereicht werden bei: UnternehmensForum c/o zeichensetzen Medienagentur Frau Astrid Jaehn Steinbühlstraße 3 35578 Wetzlar 06441 915-110 info@inklusionspreis.de Schirmherrschaft Inklusionspreis der Wirtschaft Potenziale von Menschen mit Behinderungen Initiatoren Flyer Inklusionspreis 2016 Von inklusiver Beschäftigung profitieren alle Seiten. Davon sind die Initiatoren des Preises überzeugt. Menschen mit Behinderung bringen wichtige Potenziale ein, um die Vielfalt in Unternehmen zu stärken und den Fachkräftebestand langfristig zu sichern – ganz unabhängig von der Größe eines Unternehmens. „Viele Arbeitgeber haben dieses Potenzial schon erkannt und sind aufgefordert, sich für den Inklusionspreis zu bewerben“, so Olaf Guttzeit, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens- Forums. Gleichzeitig gebe es mancherorts noch Unternehmen ohne Erfahrung in der Beschäftigung von Menschen mit Handicap: „Diesen Unternehmen dienen die guten Beispiele, die wir mit dem Inklusionspreis auszeichnen, als Vorbild. Sie geben praktische Impulse für gelingende Inklusion.“ Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 15. Oktober 2016 unter dem Stichwort „Inklusionspreis“ beim UnternehmensForum eingereicht werden. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen

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Weniger Barrieren an Bundesgebäuden Berlin: (hib/CHE) Der Ausschuss für Arbeit und Soziales hat am 11. Mai 2016 grünes Licht für die Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes gegeben. Der entsprechende Gesetzentwurf (18/7824) der Bundesregierung wurde mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen in geänderter Fassung angenommen. Die Fraktion Die Linke enthielt sich, Bündnis 90/Die Grünen stimmten dagegen. Ziel der Novellierung des Gesetzes sei es, unter Berücksichtigung der von Deutschland ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention, Rechtssicherheit zu schaffen. Sie ziele insbesondere darauf, „bei der Herstellung von Barrierefreiheit sukzessive weiter voranzukommen“, schreibt die Bundesregierung. Dazu verpflichtet sich der Bund in den Bereichen seiner Zuständigkeit, die Barrierefreiheit zu verbessern. Unter anderem sollen Lücken im Recht der barrierefreien Kommunikation für Menschen mit geistigen Behinderungen geschlossen werden. Es soll zudem ein Schlichtungsverfahren eingeführt werden, das künftig Verbandsklagen, die sich gegen Träger öffentlicher Gewalt richten, vorgeschaltet ist und daneben auch für Einzelpersonen zur Verfügung stehen soll.

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Der Änderungsantrag enthält unter anderem veränderte Vorgaben für die Berichtspflicht über die Umsetzung der Barrierefreiheit und Regelungen zur Zulässigkeit und Anerkennung von Tieren als Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen. Grüne und Linke erneuerten ihre Kritik an der Nicht-Verpflichtung der Privatwirtschaft zur Barrierefreiheit. Das Instrument freiwilliger Zielvereinbarungen habe sich in den vergangenen 14 Jahren, seit Inkrafttreten des Gesetzes, als „zahnloser Tiger“ erwiesen und es sei nicht klar, warum sich daran in Zukunft etwas ändern solle, kritisierten die Grünen. SPD und CDU/CSU werteten den Entwurf dagegen als einen „runden“ Vorschlag, auch wenn sich die SPD-Fraktion „mehr hätte vorstellen können“, wie sie betonte. Der Bund setze auf die Kraft der Überzeugung statt auf Zwang. Deshalb sei es wichtig, dass der Bund mit gutem Beispiel vorangehe und im übrigen viele Projekte für mehr Barrierefreiheit finanziell unterstütze, hieß es von der Unionsfraktion.

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