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direkt Barrierefrei kommunizieren 10 Leichte Sprache Mehr ... 14 Kompliziertes einfacher ausgedrückt Mehr ... 20 Barrierefrei ohne Wenn & Aber: Wintersport mit Handicap Mehr ... 32 Behindertenbeauftragte fordert höhere Schwerbehindertenabgabe Mehr ...

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Mit freundlicher Unterstützung von: www.menschenAb55.de Unabhängig und mobil bleiben – auch nach einem Unfall. Als Mitglied im Sozialverband VdK e.V. können Sie einen speziellen Schutz genießen: Ihre besonderen Vorteile: • Keine Gesundheitsfragen • Einheitliche Beiträge unabhängig von Alter und Beruf Haben Sie Interesse? Dann wenden Sie sich für weitere Informationen an uns: ERGO Beratung und Vertrieb AG ERGO Stamm-Organisation / 55plus Überseering 45 22297 Hamburg Tel 0800 3746925 (gebührenfrei) Impressum Herausgeber: Sozialverband VdK Landesverband Baden-Württemberg e.V. Johannesstraße 22 70176 Stuttgart Herstellung: Verlagsgesellschaft W.E. Weinmann e.K. Karl-Benz-Straße 19 70794 Filderstadt Fotos: fotolia Videos: VdK TV

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Grußwort Liebe Leserin, lieber Leser, Foto: INHOFFEN nach wie vor behindern Barrieren in allen Bereichen des täglichen Lebens Menschen an der vollen Teilhabe in der Gesellschaft. Einen richtigen und wichtigen Schritt hat nun der Gesetzgeber in Baden-Württemberg getan, indem er das Landes-Behindertengleichstellungsgesetz (L-BGG) auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention neu fasst. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg begrüßt dies, fordert aber Nachbesserungen zugunsten der gut 1,7 Millionen Menschen mit Behinderung, die in Baden-Württemberg leben. Eine wesentliche VdK-Forderung, die bisher unerfüllt ist, ist die Herstellung der Barrierefreiheit, die generell bei Umbaumaßnahmen gelten muss. Damit dies erreicht werden kann, sollte das Land Baden-Württemberg Darlehen und Fördergelder bereitstellen. Aber auch „Design for all“ – Universelles Design oder auch Design für alle – sollte fest in den Mittelpunkt des täglichen Lebens gerückt werden, um Sonderlösungen zu vermeiden. Eine weitere Forderung besteht darin, dass eine gesetzliche Berichtspflicht des regierungsunabhängigen Landesbehindertenbeauftragten während seiner Amtszeit vorgeschrieben wird. Mehr ... Uwe Würthenberger, Bezirksverbandsvorsitzender VdK Südbaden und Sprecher der AG „Barrierrefreies Baden-Württemberg“ des Sozialverbandes VdK Baden-Württemberg Dies steigert nach Meinung des VdK die Akzeptanz des noch relativ jungen Amtes in Baden-Württemberg. Wesentlicher Aspekt der Teilhabe für Menschen mit Behinderung muss eine adäquate Beschäftigung sein. Meist erfahren Menschen mit Behinderung erst dadurch Anerkennung, indem diese zeigen können zu welchen Leistungen sie fähig sind. Vergessen darf man nicht, dass die meisten Menschen erst im Laufe ihres Lebens eine Behinderung entwickeln, die ihre Teilhabe am Arbeitsleben behindern können. 1,7 Millionen Menschen in Baden-Württemberg haben eine Behinderung. Dies ist Grund genug zum Umdenken. Gesichert und zwischenzeitlich weit verbreitet ist die Erkenntnis, dass aufgrund der demografischen Entwicklung Fachkräfte zur Mangelware werden und oder diese länger arbeiten müssen. Viele Betriebe haben die Zeichen der Zeit bereits erkannt und investieren langfristig und nachhaltig in ihre Beschäftigten. Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ist dort gang und gäbe und die Vorteile sind bekannt – weniger Kosten und meist auch zufriedenere Beschäftigte. Anders sieht es bei kleinen und mittleren Betrieben aus, die oftmals nur wenige Ressourcen vorweisen können oder die bisher die Vorteile des BEM nicht erkannt haben. Aufgabe der Politik muss es sein, dass BEM weiter zu entwickeln um adäquate Hilfestellungen für die kommenden Herausforderungen zu geben. Ein erster Anfang sollte sein, die Rechte der Schwerbehindertenvertrauensleute in den Betrieben, Behörden und Unternehmen zu stärken. Nach Auffassung des Sozialverbandes VdK ist es unerlässlich das Neunte Sozialgesetzbuch (SGB IX) „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“ weiterzuentwickeln, um endlich die bereits vorhandenen Möglichkeiten auch auszuschöpfen. Das eigentliche Ziel des SGB IX – die Leistungserbringung „aus einer Hand“ – ist seit seinem Inkrafttreten im Jahr 2001 nicht erreicht worden. Dabei besteht das Ziel, das Rehabilitationsrecht zu vereinheitlichen und die Leistungen der Rehabilitationsträger besser zu koordinieren, seit 40 Jahren. Das SGB IX ist bisher kein Leistungsgesetz. Die speziellen Leistungsgesetze der Träger mit eigener Finanz-verantwortung gehen vor. Dies bedeutet z.B. dass das übergreifende Wunsch- und Wahlrecht in § 9 SGB IX durch die Regelung in § 40 Abs. 3 SGB IX, wonach die Krankenkasse nach pflichtgemäßem Ermessen die geeignete stationäre Rehabilitations-einrichtung wählt, ausgehebelt wird. Gerade langzeitarbeitslose behinderte Menschen, die Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente nicht erfüllen, werden häufig als bloße Vemittlungsfälle eingestuft, ohne dass ein Reha-Bedarf erkannt wird. Vielfach bestehen Probleme beim Übergang von der medizinischen zur beruflichen Rehabilitation. Bei der Weiterentwicklung des SGB IX ist in den letzten Jahren eine Stagnation zu verzeich-nen. Die Politik hat sich auf Initiativen wie „Job 4000“ und „Inklusion“ oder gesetzliche In-strumente wie das Persönliche Budget oder die unterstützte Beschäftigung beschränkt. Diesen Maßnahmen fehlt aber die Breitenwirkung. Eine Evaluierung im Bereich des SGB IX reicht nicht aus, denn der Handlungsbedarf ist seit Jahren mehr als offensichtlich. Grund genug für den Sozialverband VdK seine Forderungen auch im Jahre 2015 aufrecht zu erhalten. Ihr Uwe Würthenberger

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Barrierefrei kommunizieren Das Internet ist heute als Informations- und Kommunikationsmedium ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Es sollte jedem Menschen die Möglichkeit geboten werden, bei Vorhandensein entsprechender technischer Ausrüstung mit einem Computer und dem Webbrowser das Internet zu nutzen. Mit der Einführung des Behindertengleichstellungsgesetzes sind Internetauftritte und -angebote sowie die von ihnen zur Verfügung gestellten grafischen Programmoberflächen des Bundes technisch so zu gestalten, dass sie von Menschen mit Behinderungen grundsätzlich uneingeschränkt genutzt werden können. Ob für Kommunikation und Information, Geschäfte und Arbeit: Für Menschen mit Behinderung ist das Internet ein „Tor zur Welt“. Laut einer Studie der „Aktion Mensch“ nutzen sie das Internet häufiger als die Durchschnittsbevölkerung.

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Ob für Kommunikation und Information, Geschäfte und Arbeit: Für Menschen mit Behinderung ist das Internet ein „Tor zur Welt“. Voraussetzung dafür ist eine barrierefreie Gestaltung der Internetangebote. Die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) regelt, dass Bundesbehörden ihre Webseiten barrierefrei gestalten müssen. Auch für Unternehmen und private Einrichtungen wird die Barrierefreiheit ihrer Webseiten immer wichtiger. Die Internetnutzerinnen und -nutzer mit Behinderung erwarten: • einen einfachen, örtlich und zeitlich uneingeschränkten Zugang zu Informationen, • einen möglichst hard- und softwareunabhängigen Zugang, • eine umfangreiche Suchfunktion, • Webseiten, die einfach, übersichtlich, gut strukturiert und verständlich geschrieben sind. Ob weltweites Kommunizieren, Arbeiten per Rechner oder der private Einkauf über das Internet: Digitale Medien wie Computer, Tablets und Smartphones bestimmen immer stärker Beruf und Alltag. Für Menschen mit Einschränkungen aufgrund von Behinderung, Krankheit, Unfall oder Alter bietet diese Entwicklung Chancen: • Menschen im Rollstuhl können Informationen zur Barrierefreiheit eines Reiseziels über das Internet abrufen. Einkäufe und Behördengänge können zeit- und energiesparend online erledigt werden. • Blinde lassen sich Texte durch Screenreader vorlesen oder über eine Braillezeile ausgeben. Hörbehinderte kommunizieren über Gebärdenvideos oder mailen mit Freunden und Kollegen, statt zu telefonieren. • Menschen mit einer Lernbehinderung können sich Texte aus dem Internet vorlesen lassen oder auf Texte in einfacher Sprache zugreifen. • Menschen, die sich nicht (mehr) lautsprachlich äußern können, gibt der Computer „eine Stimme“. (Quelle: Stiftung barrierefrei kommunizieren) Digitale Barrierefreiheit für mobile Arbeits- und Lebenswelten Für Menschen mit Behinderung wird es besonders wichtig, auch am mobilen Web in vollem Umfang teilhaben zu können, denn dieses bietet ihnen an vielen Stellen

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Unser Ziel ist dabei, sowohl die breite Öffentlichkeit für das Thema der mobilen Barrierefreiheit zu sensibilisieren, als auch konkrete Hilfestellungen zu geben und technisches Know-how zu vermitteln. 06 persönlichen Zusatznutzen und Mehrwert für ein selbstbestimmtes Leben. Die Aktion Mensch sieht daher einen großen Bedarf, den Blick auf die mobile Nutzung des Internets durch Menschen mit Beeinträchtigungen zu lenken und die Zugänglichkeit mobiler Anwendungen zu verbessern. „Einfach für Alle“ wird sich daher zukünftig mit einem besonderen Schwerpunkt der Barrierefreiheit im mobilen Internet widmen. Ob sich daraus wieder ein Wettbewerb wie bei der BIENE entwickeln wird, ist noch offen. Unser Ziel ist dabei, sowohl die breite Öffentlichkeit für das Thema der mobilen Barrierefreiheit zu sensibilisieren, als auch konkrete Hilfestellungen zu geben und technisches Know-how zu vermitteln. Die Initiative „Einfach für Alle“ der „Aktion Mensch“ widmet sich dem Thema „Digitale Barrierefreiheit“ im stationären Web bereits seit Jahren und hat Lösungen aufgezeigt, wie beispielsweise durch die konsequente Berücksichtigung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) und der deutschen Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) Websites möglich werden, die sowohl Menschen mit als auch ohne Behinderung besser nutzen können – und das mit geringerem Entwicklungsaufwand. Sie hat dazu von 2003 bis 2010 gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen mit der BIENE („Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten“) den wichtigsten deutschen Wettbewerb für barrierefreie Angebote im Internet ausgerichtet, der mit großem Erfolg zahlreiche Best Practice-Beispiele ausgezeichnet hat. Warum dieser neue Schwerpunkt? Die Nutzung des Internets verlagert sich: weg vom stationären PC hin zu mobilen Endgeräten, und diese Entwicklung wird weiter zunehmen. Mobile Endgeräte werden längst nicht mehr nur von jun-

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gen „Early Adoptern“ zum Zugriff auf das Internet genutzt, sondern von Menschen aller Altersklassen – und auch von Menschen mit Behinderung. Das gilt ebenso für das klassische Surfen auf Webseiten wie auch für eine Vielzahl neuer Services und Dienstleistungen, die beispielsweise als Apps speziell für den mobilen Gebrauch entwickelt werden und so gut wie alle Internet-Zugang voraussetzen. Doch diese Verschiebung hin zu mobilen Nutzungsszenarien stellt die Entwickler von Internet-Anwendungen vor Herausforderungen: Konnten sie sich früher auf die Position zurückziehen, dass ihre Nutzer mit einer überschaubaren Anzahl von Bildschirmauflösungen und in der Mehrzahl vermutlich mit einem der beiden großen Browser (Microsoft IE oder Mozilla Firefox) auf ihre Angebote zugreifen würden, so sehen sich Entwickler im mobilen Web geradezu mit einem ganzen Zoo von Endgeräten konfrontiert – vom Einsteiger-Smartphone mit kleinem Display und geringer Auflösung über High-End-Smartphones mit HD-Auflösung über Phablets bis zu Tablets unterschiedlichster Größe. Daher können Entwickler auf der Nutzungsseite auf immer weniger Gemeinsamkeiten bauen, die möglichst viele Endgeräte unterstützen. Wer in dieser Situation auf eine Entwicklung für spezifische Geräte, Auflösungen oder Webbrowser setzt, hat schon verloren und wird der rasanten technischen Weiterentwicklung stets hinterherrennen. Die gute Nachricht: Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Der grundlegende Ansatz einer barrierefreien Entwicklung von Webseiten und Webanwendungen hat auch im mobilen Internet nach wie vor Gültigkeit und hilft bei der Lösung der

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beschriebenen Probleme. Wer Struktur, Inhalte und Design seines Angebots nach den Standards barrierefreier Entwicklung ausrichtet und die Nutzung der in die Geräte häufig schon eingebauten assistiven Technologien berücksichtigt (z. B. Screenreader, die die Inhalte sehbehinderten Nutzern vorlesen), kann auch im mobilen Web geräte- und plattformübergreifende Angebote entwickeln, die allen Benutzern zugute kommen. Quelle: uml, Einfach für Alle, Aktion Mensch Die Vorzüge mobiler Endgeräte Die mobilen Geräte haben gegenüber den großen Computern einige Vorteile. Die Oberfläche ist auf wichtige Elemente reduziert und dadurch leichter verständlich und zugänglich. Die vielseitige Nutzbarkeit der Smartphones verdankt sich jedoch auch der zahlreichen eingebauten Sensoren: Oft sind GPS, Kompass oder Beschleunigungssensoren integriert, über die Bluetooth-Schnittstelle können viele zusätzliche Erweiterungen verbunden werden. Doch ihren durchschlagenden Erfolg bei Menschen mit Behinderung verdanken die Smartphones der integrierten Hilfssoftware: Viele Geräte haben Spracheingabe, Sprachausgabe oder Bildschirmvergrößerung in die Betriebssysteme integriert. Für vergleichbare Funktionen mussten früher hunderte oder gar tausende Euro ausgegeben werden. Die Idee einer Nutzbarkeit für alle ist in Smartphones und Tablets besser umgesetzt als bei jeder anderen Geräteklasse.

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Viele Geräte haben Spracheingabe, Sprachausgabe oder Bildschirmvergrößerung in die Betriebssysteme integriert. Mittlerweile gibt es viele spezielle Apps für Menschen mit Behinderung, die das selbstständige und selbstbestimmte Leben erleichtern. • Für Gehörlose ist es in vielen Situationen schwierig, einen Gebärdendolmetscher zu organisieren. Mit speziellen mobilen Apps können sie bei Bedarf einen Text-Dolmetscher zuschalten und damit zum Beispiel Vorlesungen an der Uni verfolgen oder den Arztbesuch erledigen (z. B. VerbaVoice). • Es gibt verschiedene Apps für Menschen mit sprachlichen Einschränkungen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Hilfen zur unterstützten Kommunika - tion. Die App Sono Flex bietet dem Benutzer eine Kombination von Grafiken mit Sprachausgabe: Wenn eine dieser Grafiken angetippt wird, liest das Smartphone den entsprechenden Text vor. Dadurch können viele Alltagsaufgaben besser bewältigt werden. • Für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist es oft schwierig, zum Beispiel ein barrierefreies Café zu finden. Mit Apps wie Wheelmap können sie gezielt nach für sie zugänglichen Orten suchen. • Auch für Blinde ergeben sich neue Möglichkeiten. Durch die aktuellen Geräte von Apple wurden erstmals mobile Geräte mit integrierter Sprachausgabe und Vergrößerungssoftware erschwinglich. Mittlerweile ersetzen diese Geräte zusammen mit speziellen Apps einen ganzen Fuhrpark an teuren Hilfsmitteln. Dabei gibt es Apps zur Navigation, zur Farberkennung, zum Lesen von Beipackzetteln und vieles mehr. Durch die verbreiteten Touchscreens wird es Blinden zum ersten Mal möglich, den grafischen Aufbau von Webseiten zu erfassen. Natürlich benutzen Menschen mit Behinderung nicht nur spezielle Apps. Skype wird sowohl von Blinden als auch von Gehörlosen gerne eingesetzt. Ansonsten sind auch Apps zum Bestellen von Taxis, zum Musik-Streaming oder Spiele beliebt – es gibt praktisch keine App, die nicht auch von Menschen mit Behinderung genutzt wird. Das meist auftretende Hindernis ist die oft mangelnde Zugänglichkeit, vor allem auch dann, wenn neue Geräte oder Betriebssysteme auf den Markt kommen. Quelle: do, Einfach für alle, Aktion Mensch

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Leichte Sprache Sprache, ob geschrieben oder gesprochen, ist das wichtigste Kommunikations- und Informationsmedium. Aber nicht alles, was veröffentlicht und geschrieben wird, ist immer für jeden verständlich. Für viele Menschen bilden schwierig formulierte Texte eine Hürde bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Das „Netzwerk Leichte Sprache“ setzt sich bundesweit für eine Erweiterung der Barrierefreiheit ein, indem mehr Informationen in einer Sprache formuliert werden, die Menschen mit Lernschwierigkeiten und solchen mit eingeschränkten Lesefähigkeiten zugänglich ist. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat in Zusammenarbeit mit dem „Netzwerk Leichte Sprache“ einen Ratgeber mit Regeln und Tipps für Leichte Sprache erstellt (PDF-Datei). Leichte Sprache hilft insbesondere • Menschen mit Lernschwierigkeiten, • Menschen mit eingeschränkter Lesefähigkeit, • Menschen mit unzureichenden Deutschkenntnissen. Die Regeln bieten Unterstützung beim Schreiben von Texten in Leichter Sprache. Außerdem werden Hinweise zur barrierefreien Gestaltung von Treffen und Tagungen gegeben. Regeln für das Schreiben in Leichter Sprache: • Kurze Sätze. • Keine Fremdwörter und Fachwörter. • Schwierige Wörter werden erklärt. • Bilder helfen beim Verstehen. • Große und klare Schrift.

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Hier gehts zum Download des Flyers www.hurraki.de Im Internet findet die Leichte Sprache ebenfalls zunehmend Verbreitung. Immer mehr deutsche Gemeinden bieten wichtige Informationen auf ihren Websites wahlweise in „schwieriger“ oder „leichter“ Sprache an. Und auch der Deutsche Bundestag erklärt sich und seine Politik im Netz anhand der „Leichten Sprache“. Das liest sich so: „Bundes-Tag ist der Name für eine Gruppe von Menschen, die in diesem Haus arbeiten. Die Menschen in dieser Gruppe nennt man auch: Abgeordnete. Es gibt 631 Abgeordnete. Es sind Frauen und Männer. Die Abgeordneten dürfen für alle anderen Menschen in Deutschland Entscheidungen treffen. Sie bestimmen die Gesetze in Deutschland. Die Abgeordneten werden alle 4 Jahre gewählt. Das nennt man: Bundes-Tags-Wahl. Die letzte Wahl war im Jahr 2013. Die nächste Wahl ist im Jahr 2017.“ Das Behindertengleichstellungsgesetz sieht für das Internet des Bundes Barrierefreiheit vor (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0). Damit Menschen mit Behinderungen Informationen von Behörden leicht finden und verstehen können, müssen diese auch in Leichter Sprache verfügbar sein. In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Leichte Sprache Über Hurraki Hurraki ist ein Wörterbuch für Leichte Sprache. Viele Menschen reden umständlich. Nicht jeder versteht das. Die Wörter bei Hurraki soll jeder verstehen können. Niemand soll ausgegrenzt werden. Alle haben ein Recht auf Information. Hurraki ist kostenlos. Hurraki ist für alle. Jeder darf die Wörter lesen. Jeder kann mitmachen. Leichte Sprache Ein Ratgeber

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Beispiele barrierefreier Kommunikation Mitgliederzeitung des Sozialverbandes VdK auch zum Hören am Telefon – Kostenloses Angebot insbesondere für blinde und sehbehinderte Mitglieder Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg bietet seinen gut 220.000 Mitgliedern im Lande ab sofort die „VdK-Zeitung zum Hören“. Das kostenlose neue Angebot könne ohne Anmeldung und ohne Passwort von allen Interessierten über das „normale“ Telefon genutzt werden. Lediglich der jeweilige Festnetztarif falle an, informiert die Behindertenorganisation. „So ermöglichen wir blinden und sehbehinderten Menschen und gerade auch älteren Menschen mit schwindender Sehkraft das selbstständige und bequeme Hören der Mitgliederzeitung am Telefon“, betonte der stellvertretende Landesverbandsvorsitzende Werner Raab MdL. Der Behindertenexperte sieht darin einen wichtigen VdK-Beitrag zur selbstbestimmten Teilhabe und zur Inklusion. Insbesondere plötzlich von Erblindung oder starker Verschlechterung der Sehkraft betroffene Menschen hätten so die Möglichkeit, auch ohne spezielle technische Geräte, ohne Hilfe von Seiten anderer Menschen und ohne komplizierte Anleitung, die beliebte Mitgliederzeitung zu lesen und sich mit wertvollen Informationen zu versorgen. Raab verwies in diesem Zusammenhang auf die Vorreiterrolle des VdK Baden-Württemberg. Zugleich informierte er darüber, dass dieses Angebot nicht nur die Baden-Württemberg-Seiten und die jeweiligen Be-

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der im Vorteil stützung, Service – das bietet der VdK: e Interessen vertretung g und -vertretung rund um das Sozialrecht – t für Neumitglieder tionen / Fachinformationen staltungen Neues Angebot für VdK-Mitglieder im Lande: Ab sofort gibt’s die VdK-Zeitung zum Hören am Telefon! rsicherungsschutz iceleistungen – im Wege von Kooperationen resbeitrag von nur 72 Euro lieder: 36 Euro). zirksverbandsseiten für Nordbaden, Nordwürttemberg, Südbaden und Südwürttemberg der „VdK-Zeitung“ umfasse. Vielmehr könne man sich immer die gesamte Ausgabe einschließlich des bundesweiten Mantelteils mit sei- Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. nen Seiten Johannesstraße zur Sozialpolitik 22 in 70176 Stuttgart Deutschland, Tel.: (07 11) 6 zu 19 56-0 sozialgesetzlichen Neuerungen, aber auch Fax: (07 11) 6 19 56-99 E-Mail: baden-wuerttemberg@vdk.de Internet: www.vdk-bawue.de zu Gesundheits-, Pflege- und (Stand 11/2014) Verbraucherthemen am Tele- Sozialverband VdK: Im Mittelpunkt der Mensch. www.vdk-bawue.de fon vorlesen lassen. Durch 29.10.14 13:51 einfachen Tastendruck könne zudem ein Artikel übersprungen oder zum vorherigen zurückgekehrt werden. Und so geht‘s: Interessierte brauchen, so VdK-Landesvize Raab, nur die Telefonnummern (0711) 26 89 83 und die Durchwahl ...55 für die Nordbaden-Ausgabe, ...66 für die Nordwürttemberg-Ausgabe, ...77 für Südbaden-Ausgabe und ...88 für Südwürttemberg-Hohenzollern-Ausgabe anwählen.

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Wichtiger Hinweis in eigener Sache: VdK-Satzung jetzt auch in Einfacher Sprache „Kompliziertes einfacher ausgedrückt“ „Einander (besser) verstehen“ sollte stets die Richtschnur für unser Handeln sein. Das gebietet auch die Inklusion, die die volle Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit Behinderung ermöglichen soll. Daher hat der Sozialverband VdK Baden-Württemberg seine Landesverbandssatzung in die sogenannte Einfache Sprache übersetzen lassen. Denn die Satzung regelt unser Verbandsleben, unsere Rechte und Pflichten als Mitglieder und unsere Regelungen für die Vorstandsgremien und Vorstandsmitglieder, das VdK-Ehrenamt. Mit der Übersetzung in Einfache Sprache, vorgenommen durch das darauf spezialisierte Büro „Klartext – Büro für Leichte Sprache“, Projektleitung „unbehindert miteinander“ aus Offenburg, Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V., wollen wir erreichen, dass alle unsere Mitglieder die Satzung auch im Detail verstehen und sich unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im „Dickicht“ dieser Bestimmungen leichter zurechtfinden können. Für uns ist dies ein wichtiger Beitrag für eine humane und barrierefreie Gesellschaft und auch ein Beitrag zur allseits geforderten Inklusion. Denn: Das Verstehen von Texten und Schriftgut ist wichtig, um Ausgrenzung und Diskriminierung zu vermeiden. Schließlich ist nicht jeder geübt im Lesen und speziell im Lesen relativ trockener juristischer Textpassagen. Mancher

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kann sich auch mit zunehmendem Alter schlechter konzentrieren, mancher hat eine Leseschwäche oder auch eine geistige oder psychische Behinderung. Und einige unserer Mitglieder haben das Deutsche nicht als Muttersprache gelernt, sondern als Fremdsprache, eventuell auch nur nebenbei. Da kann so ein juristischer Text mit Satzungsparagrafen einige Schwierigkeiten bereiten. Auch aus diesem Grund macht die Übertragung in Einfache Sprache Sinn. Mittels der Einfachen Sprache können nun sehr viele Mitglieder und am VdK interessierte Menschen, ganz gleich ob behindert oder nicht, unsere Landesverbandssatzung leichter verstehen. Sie befindet sich in beiden Versionen hier auf unseren Internetseiten. Sowohl die „Einfache“ als auch die „Leichte“ Sprache sind Mittel, um Texte verständlicher zu formulieren und auf diese Weise den Lesern zu nützen. Beide Begriffe werden oft unterschiedslos benutzt, denn beide Verfahren verfolgen den gleichen Zweck, haben das gleiche Ziel. Unter der Rubrik Mitgliedschaft finden Sie unsere Satzung in Einfacher Sprache. Die „Leichte“ Sprache ist kein geschützter Begriff. Sie hat laut Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (BRK-UN) das Ziel, Menschen mit Leseschwierigkeiten die Teilhabe an Gesellschaft und Politik zu ermöglichen. Leichte Sprache folgt bestimmten Regeln und zeichnet sich durch kurze Hauptsätze sowie den Verzicht auf Nebensätze aus. Bekannte Begriffe werden verwendet, schwierige Wörter erklärt. Zum Veranschaulichen werden vielfach noch zusätzlich erklärende Bilder oder schematische Darstellungen verwendet. So können auch Menschen mit geistiger Behinderung oder fortgeschrittener Demenz viele Texte in Leichter Sprache

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Das Verstehen von Texten und Schriftgut ist wichtig, um Ausgrenzung und Diskriminierung zu vermeiden. verstehen. Daher übertragen mittlerweile zahlreiche staatliche Stellen ihre Informationsbroschüren auch in Leichte Sprache. Aber auch für Menschen ohne Einschränkung ist die Leichte Sprache hilfreich, um Texte schneller lesen oder/ und besser zu verstehen zu können. 1998 wurden erstmals europäische Richtlinien zur Erstellung von leicht lesbaren Informationen entwickelt und veröffentlicht. 2006 entstand das „Netzwerk Leichte Sprache“ in Deutschland, und es entstand ein Regelwerk zu Leichter Sprache. Die Leichte Sprache hat sich daher zu einem unverzichtbaren Bestandteil umfassender Barrierefreiheit entwickelt. Sie ermöglicht die uneingeschränkte und selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft. Die „Einfache“ Sprache, die bei der VdK-Landesverbandssatzung verwendet wird, ist umfassender als die Leichte Spra-

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che. Sie folgt keinen festgelegten Regeln und kann daher auch für die Übertragung von Vereinssatzungen und anderen juristischen Texten besser genutzt werden als die stark reglementierte Leichte Sprache. In der Einfachen Sprache werden alltägliche Begriffe und bestimmte Kenntnisse vorausgesetzt. Besonders lange Wörter werden hier zum Beispiel durch sogenannte Mediopunkte getrennt. Wörter, die sich nicht direkt übersetzen lassen, werden erklärt und diese Erklärungen in kursiver Schrift geschrieben. Dieses Verfahren wurde gerade auch für die Übertragung unserer VdK-Landesverbandssatzung in Einfache Sprache verwendet. Texte in Einfacher Sprache helfen den Menschen, insbesondere wenn Lese- und Rechtschreibschwäche oder Konzentrationsstörungen vorliegen, sie zu verstehen. Aber auch ältere, sehbehinderte und viele andere Menschen profitieren davon. Denn überall lebt man von dem Austausch und der Weitergabe der Erfahrungen, die Menschen gemacht haben, und von der Weitergabe des erlernten Wissens. Damit dies problemlos und ohne Missverständnisse geschieht, ist die Übertragung von Texten in „Einfache“ oder „Leichte“ Sprache wichtig. Denn das Ziel aller Texte sollte sein, dass alle sie verstehen können.

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Plenarsitzungen werden im Internet jetzt auch barrierefrei übertragen Stuttgart. Premiere in der Plenarsitzung des Landtags von Baden-Württemberg am 12. November 2014: Ab diesem Tag erhalten auch Hör- und Sehgeschädigte die Möglichkeit, Debatten und Gesetzesbeschlüsse live über das Internet mitzuverfolgen. Künftig werden die Plenarsitzungen im Internet nämlich zusätzlich zum bisherigen Livestream in einer barrierefreien Version übertragen. „Damit wird der Landtag von Baden-Württemberg seinem Anspruch eines bürgernahen Parlaments noch gerechter“, freute sich Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) bei der Ankündigung dieses Projekts am Montag, 10. November 2014, in Stuttgart. Wolf zufolge muss politische Teilhabe für alle Menschen möglich sein. „Ein gleichberechtigter Zugang zu parlamentarischen Informationen ist unerlässlich, um Politik für alle verständlich und bürgernah zu vermitteln“, so der Landtags-

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Guido Wolf: „Landtag wird Anspruch eines bürgernahen Parlaments noch gerechter.“ präsident. Aus diesem Grund habe sich der Landtag dazu entschieden, ab sofort einen barrierefreien Livestream anzubieten. Neben klassischen Plenarsitzungen werde etwa am Donnerstag, 13. November 2014, auch die Gedenkfeier des Landtags anlässlich des 25. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer barrierefrei übertragen, kündigte der Präsident an. Der barrierefreie Livestream besteht laut Wolf aus drei Komponenten: einem Fenster mit der herkömmlichen Übertragung, einem Fenster mit dem Video eines Gebärdendolmetschers sowie einem dritten Fenster, in dem das Gesprochene zeitgleich schriftlich unterlegt wird, für Blinde mittels einer Vorlese-Anwendung auslesbar. Die einzelnen Fenster könnten vergrößert und verkleinert sowie ein- oder ausgeblendet werden. Darüber hinaus sei es möglich, Schriftgröße und -farben zu ändern. „Die Bedienung ist einfach und nutzerfreundlich. Nur wenige Klicks sind nötig, um den barrierefreien Livestream anzusehen und an die eigenen Bedürfnisse anzupassen“, erklärte der Landtagspräsident. Hier ist das neue Angebot des Landtags abrufbar

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Barrierefrei ohne Wenn & Aber Wintersport mit Handicap? Im Kaunertal kein Problem, sondern eine Einladung! Urlauber mit körperlicher Behinderung finden eine im Wortsinn ausgezeichnete Infrastruktur vor. Das Kaunertal wurde seit 2013 mehrmals als Siegerdestination in Sachen Barrierefreiheit ausgezeichnet. So mit dem EDEN Award (European Destinations of Excellence), dem Tirol Touristica Preis sowie dem Titel TOP 5 Alpendestination beim theALPS Award. Barrierefreies Skifahren Der Kaunertaler Gletscher in Tirol ist die perfekte Location für alle, die trotz körperlichen Einschränkungen auf Pistenaction nicht verzichten wollen. Bereits die bequeme Anreise auf der Kaunertaler Gletscher Panoramastraße bietet einige Vorteile gegenüber anderen Skigebieten: ein herrliches Bergpanorama und flexible Anreisezeiten machen einen Skitag am Gletscher von Beginn an bereits perfekt. Parkplätze stehen direkt an der Piste für Monoski-

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Mit der Karlesjochbahn erreichen auch Rollstuhlgäste die Aussichtsplattform auf 3.108 m Seehöhe problemlos fahrer und Personen mit Handicap zur Verfügung. Der Kaunertaler Gletscher ist übrigens ein vom Land Tirol ausgezeichnetes Monoskigebiet mit eigenen Kursen! Alle Liftanlagen sind ebenerdig erreichbar. Geschultes Personal mit langjähriger Erfahrung steht immer mit Rat und Tat zur Seite. Mit der Karlesjochbahn erreichen auch Rollstuhlgäste die Aussichtsplattform auf 3.108 m Seehöhe problemlos. Das Restaurant Weissee ist komfortabel mit Lift erreichbar, ein großzügiger Freeflowbereich sowie rollstuhlgerechte Toiletten stehen ebenfalls zur Verfügung. Auch Profis haben den Kaunertaler Gletscher als Trainingsgebiet entdeckt und trainieren hier regelmäßig für ihre Wettkämpfe. Barrierefreies Langlaufen Vier Loipen im Tal sind geprüft barrierefrei zugänglich und mit Gütesiegel ausgestattet. Eigene Langlaufschlitten können gemeinsam mit geschulten Lehrern auf den blauen und roten Loipen getestet werden.

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VdK bietet Monoskikurse an Für Anna Schaffelhuber begann dort ihre Karriere Bei einem Kurs des VdK Bayern hat die fünffache Paralympics-Gewinnerin Anna Schaffelhuber einst das Monoskifahren gelernt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Behinderung, die auch gerne Skifahren möchten, können sich ab sofort für neue Kurse im kommenden Winter anmelden. Seit 1995 veranstaltet der VdK Bayern für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen Skikurse. Als Kind hat auch Anna Schaffelhuber daran teilgenommen und so den Umgang mit dem speziellen Monoskigerät gelernt, mit dem der Skifahrer durch Einsatz der Oberkörpermuskulatur und der Arme die Skischwünge ausführen kann.

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Teilnehmer eines VdK-Monoskikurses. | © VdK Bayern Angeleitet werden die Teilnehmer von der erfahrenen Skilehrerin Gerda Pamler, Weltmeisterin und zweifache Paralympics-Siegerin. Die speziellen Skigeräte können für die Zeit des Kurses ausgeliehen werden. Die Teilnehmer sind vor Ort in barrierefreien Hotels untergebracht. Auch die Liftanlagen sind daraufhin geprüft, ob Monoskifahrer diese gut nutzen können. Der VdK bietet insgesamt vier verschiedene Skikurse an, die fünf oder sieben Tage dauern und zwischen Januar und April in Bad Tölz, Bischofsreut, Ladurns und im Kaunertal stattfinden. Informationen gibt Jörg Noder im Infocenter des Sozialverbands VdK Bayern, Schellingstraße 31, 80799 München, Tel. (089) 2117-172. Weitere Informationen

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Skiurlaub in Tirol: Sorgenfrei zum Skifahren Winterurlaub mit Behinderung im Tiroler Ischgl heißt fast uneingeschränkt: sorgenfreies Skifahren in der Silvretta Skiarena. Ein Skiurlaub für Menschen mit Handicap in Tirol macht rundum Spaß! Dass sich hier Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen rundum wohlfühlen und auch ihren Sport genießen können liegt an mehreren Gründen: Zum einen stehen je nach Bedarf freundliche Mitarbeiter der Silvretta Arena zur Verfügung. Ihr selbstverständlicher Service und ihre Hilfsbereitschaft sorgen dafür, dass sich Ischgls Gäste gut aufgehoben fühlen. Zum anderen lassen sich auch mit Einschränkungen viele Ziele erreichen. So befinden sich etwa direkt an den Talstationen Silvrettabahn und Pardatschgratbahn eigens ausgewiesene Behindertenparkplätze. Mit einem Aufzug bei der Talstation kommen etwa auch Rollstuhlfahrer bequem zu den Gondeln der Silvrettabahn A1. Der Aufzug befindet sich gegenüber dem Kreisverkehr neben dem Ausgang der Silvrettabahn – wer ihn nicht findet, bekommt rasche Hilfe bei den Bediensteten der Silvrettaseilbahn AG. Dank ebenerdigem Einstieg ist auch die Fahrt per Rollstuhl mit den großen Gondeln der Silvrettabahn kein Problem.

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Weitere Informationen zu einem barrierefreien Urlaub gibt es hier Seilbahnfahren mit dem Rollstuhl Selbst Sesselbahnen und Schlepplifte können benutzt werden. Wer bis ganz nach oben auf den Gipfel möchte, für den schalten die Mitarbeiter der Silvrettaseilbahn AG die Seilbahn gerne langsamer. Schließlich soll jeder in Ruhe ein- und aussteigen können. Im Skigebiet stehen vier Leihrollstühle kostenlos für Monoskifahrer (Rollstuhlfahrer), je einer in den Restaurants Pardorama, Alpenhaus, Höllboden, Bistro Gampen zur Verfügung! Behinderten-Parkplätze direkt an der Talstation der Silvrettabahn mit Wegbeschreibung zum Aufzug. Schleppliftfahren Einstieg in den Sessellift Wir freuen uns, Sie im nächsten Winterurlaub in Ischgl begrüßen zu dürfen. Mit einer unverbindlichen Anfrage sind Sie auf dem Weg zu den Gipfeln der Silvretta Arena.

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08 26 „Inklusion ist für uns kein T Das Textilunternehmen Manomama beschäftigt viele Mitarbeiter, die auf dem Arbeitsmarkt schon längst abgeschrieben waren Freitagvormittag bei Manomama: Die Nähmaschinen rattern, die Nadeln sausen über die Stoffe. Dutzende Frauen und einige Männer arbeiten dem Wochenende entgegen. Die meisten haben den Beruf des Nähers nicht gelernt, viele sind über 50, manche haben eine Behinderung. Doch das kümmert hier niemanden: „Inklusion ist für uns kein Thema. Wir leben sie einfach“, sagt Firmengründerin Sina Trinkwalder. 2010 hat die 36-Jährige das Textilunternehmen Manomama gegründet, weil sie etwas Sinnvolles machen wollte: „Mit Menschen arbeiten, die keiner mehr will: Ältere, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund – all denjenigen, denen der Zutritt zum Arbeitsmarkt verwehrt wird.“ Für diese Vision gab sie von heute auf morgen ihren Job in einer gut gehenden Werbeagentur auf. In ihrer Heimatstadt, der ehemaligen Textilstadt Augsburg, beschloss sie: „Wir fangen wieder an zu nähen.“ Mehr ...

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hema – wir leben sie einfach!“ Jetzt Mitglied werden und regelmäßig die VdK Zeitung erhalten!

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Links VdK Baden-Württemberg VdK Sozialrechtsschutz Unsere Referenten unterstützen Sie bei den Sozial- und Verwaltungsbehörden, stellen Anträge, legen für Sie Widerspruch ein, wenn Rechte verwehrt werden, und vertreten Sie vor Sozialgerichten in allen Instanzen. Unabhängige Patientenberatung Deutschland | UPD UPD Beratungsstelle Stuttgart Für den Inhalt der folgenden gelinkten Seiten ist der VdK Baden-Württemberg nicht verantwortlich. Insbesondere macht er sich den Inhalt dieser Seiten nicht zu eigen.

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Behörden / Organisationen / Institutionen Bund • REHADAT Hilfsmittelportal Arbeitsplatz und Ausbildung • einfach teilhaben Ausbildung und Arbeit • Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit • Aktion Mensch Inklusion leben: am Arbeitsplatz • Bundesministerium für Arbeit und Soziales Initiative Inklusion • Bundesvereinigung Lebenshilfe Teilhabe am Arbeitsleben - personenzentriert ausgestalten • Meldestelle für digitale Barrieren • Netzwerk Leichte Sprache Barrierefreies Reisen • Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg • VdK-Reisen

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Gerichtsentscheidungen Mitteilung der Schwerbehinderung durch einen Bewerber Bundesarbeitsgericht Urteil vom 18. September 2014 AZ: 8 AZR 759/13 Ein schwerbehinderter Mensch, der bei seiner Bewerbung um eine Stelle den besonderen Schutz und die Förderung nach dem SGB IX in Anspruch nehmen will, muss die Eigenschaft, schwerbehindert zu sein, grundsätzlich im Bewerbungsschreiben mitteilen. Eine solche Mitteilung muss bei jeder Bewerbung erfolgen. Auf Erklärungen bei früheren Bewerbungen kommt es nicht an. Der Kläger ist schwerbehinderter Mensch mit einem GdB 50. Im Juni 2010 bewarb er sich erstmalig bei der Beklagten. Dieses Bewerbungsverfahren, zu dem auch die Schwerbehindertenvertretung hinzugezogen worden war, blieb erfolglos.

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Ende Juli 2010 bewarb sich der Kläger für eine andere, neu ausgeschriebene Stelle bei der Beklagten. Die Bewerbung wurde bei der Beklagten von einer anderen personalführenden Stelle als die erste Bewerbung bearbeitet. Weder im Bewerbungsanschreiben noch im Lebenslauf wies der Kläger auf seine Eigenschaft als schwerbehinderter Mensch hin. Allerdings hatte er einem Konvolut von Anlagen (Umfang 29 Blatt) als Blatt 24 eine Fotokopie seines Schwerbehindertenausweises beigefügt. Auch diese Bewerbung scheiterte, ohne dass der Kläger von der Beklagten, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden war. Der Kläger verlangt eine Entschädigung, weil er sich wegen seiner Schwerbehinderung benachteiligt sieht. Als Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes hätte ihn die Beklagte aufgrund seiner Schwerbehinderung in jedem Fall zu einem Vorstellungsgespräch einladen müssen. Anders als in den Vorinstanzen hatte die Klage vor dem Achten Senat des Bundesarbeitsgerichts keinen Erfolg. Auf die Schwerbehinderteneigenschaft ist gegebenenfalls im Bewerbungsanschreiben oder unter deutlicher Hervorhebung im Lebenslauf hinzuweisen. Unauffällige Informationen oder eine in den weiteren Bewerbungsunterlagen befindliche Kopie des Schwerbehindertenausweises sind keine ausreichende Information des angestrebten Arbeitgebers (Senat 26. September 2013 - 8 AZR 650/12 - Rn. 30). Die Mitteilung hat bei jeder einzelnen Bewerbung erneut zu erfolgen. Entscheidend ist die Schwerbehinderteneigenschaft im Sinne des SGB IX im Zeitpunkt der Bewerbung, nicht zu einem früheren Zeitpunkt. Auch ist das Datenschutzrecht zu berücksichtigen. Es liegt in der Entscheidung des schwerbehinderten Menschen, ob er die Schwerbehinderung bei der Bewerbung nach SGB IX berücksichtigt haben will oder nicht. Vollständige Entscheidung

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Mehr ... Behindertenbeauftragte fordert höhere Schwerbehindertenabgabe Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, hat eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe für Unternehmen gefordert, die keinerlei Behinderte einstellen: „Für Unternehmen, die sich jeder Verantwortung entziehen, halte ich es in der Tat für überlegenswert, die 2012 zum letzten Mal angehobene Schwerbehindertenabgabe zu erhöhen“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). Bentele sei nicht der Meinung, dass die Quote von fünf Prozent der Belegschaft, die Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten derzeit bei der Einstellung von Behinderten erfüllen müssten, allein das Problem löse. Die Schwerbehindertenabgabe ist bereits heute danach gestaffelt, in welchem Umfang die Quote erfüllt wird. Bei drei bis unter fünf Prozent müssen 115 Euro pro nicht mit einem Behinderten besetzten Arbeitsplatz bezahlt werden. Bei null bis unter zwei Prozent sind es 290 Euro. Nach dem aktuellen Inklusionsbarometer der Aktion Mensch und des „Handelsblatt“-Research-Instituts erfüllen derzeit 60 Prozent der Unternehmen mit über 20 Mitarbeitern die Quote nicht. 25 Prozent beschäftigen demnach keinen einzigen Behinderten. Quelle: 2014 dts Nachrichtenagentur

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Eingliederungshilfe für behinderte Menschen: Zahl der Empfänger/-innen 2013 um 1,7 % ge stiegen Im Jahr 2013 erhielten in Deutschland rund 834.000 Personen Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach dem 6. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger gegenüber dem Vorjahr um 1,7 %. Die Eingliederungshilfe hat die Aufgabe, eine drohende Behinderung abzuwenden, eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen beziehungsweise zu mildern und Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft einzugliedern. Im Jahr 2013 waren die Empfängerinnen und Empfänger von Eingliederungshilfe für behinderte Menschen im Durchschnitt 33 Jahre alt. Gut 59 % der Leistungsbezieher waren Männer und knapp 41 % Frauen. Die Männer waren im Durchschnitt mit 32 Jahren jünger als die Frauen mit knapp 35 Jahren. Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist finanziell die mit Abstand wichtigste Hilfeart der Sozialhilfe: Im Jahr 2013 wurden hierfür 14,0 Milliarden Euro netto aufgewendet. Das war über die Hälfte (56 %) der gesamten Sozialhilfeausgaben in Höhe von 25,0 Milliarden Euro netto.

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Mehr ... Behindertensportler des Jahres 2014 in Köln geehrt Die Wintersportlerin Anna Schaffelhuber (Ski-Alpin), der Deutsche Meister im Weitsprung, Markus Rehm, und die Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen sind die Behindertensportler des Jahres 2014. Bei einem Festakt mit 400 Gästen im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln wurden sie am Samstagabend geehrt. Anna Schaffelhuber (21, TSV Bayerbach) Die Regensburgerin Anna Schaffelhuber nimmt die Auszeichnung zur Behindertensportlerin des Jahres bereits zum dritten Mal entgegen. Erstmals konnte sich die Monoski- Fahrerin 2011 über den Titel freuen, nachdem sie bei der Alpin-WM in Sestriere dreimal Gold gewann. Im Jahr 2013 holte die 20-Jährige bei der Weltmeisterschaft in La Molina (Spanien) Gold im Slalom sowie zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen. In diesem Jahr gewann sie bei den Paralympischen Winterspielen in Sotschi in den alpinen Skiwettbewerben gleich fünf Goldmedaillen: im Slalom, im Riesenslalom, im Super-G, in der Abfahrt und in der Superkombination. Bei ihrer ersten Teilnahme an Paralympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann sie mit 17 Jahren bereits Bronze im Super-G. Markus Rehm (26, TSV Bayer 04 Leverkusen) Die Wahl zum Behindertensportler des Jahres ist für Markus Rehm die Krönung eines erfolgreichen Jahres: „Ich freue mich, dass ein für mich herausragendes Jahr 2014 mit dem

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Anna Schaffelhuber: „Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass ich heute zum dritten Mal Behindertensportlerin des Jahres geworden bin, und möchte mich bei allen Fans bedanken, die mich gewählt haben.“ Titel des Behindertensportlers des Jahres gekrönt wird und danke allen, die mich gewählt haben. Auch diesen Titel werde ich nutzen, um meinen Beitrag zum inklusiven Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Sport und in der Gesellschaft weiter voranzubringen.“ Der gebürtige Göppinger sorgte in diesem Jahr für einen Paukenschlag, indem er bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften gegen die nicht behinderten Sportler antrat und mit einer sensationellen Weite von 8,24 Metern gewann. Damit verbesserte er zudem seinen eigenen paralympischen Weltrekord um 29 Zentimeter und sprang als erster paralympischer Athlet über acht Meter. Weil er vom Deutschen Leichtathletik-Verband aber nicht für die Europameisterschaften nominiert wurde, löste er eine bis heute andauernde Diskussion aus und rückte die Inklusion in das Licht der Öffentlichkeit. Bei den Europameisterschaften des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) in Swansea 2014 siegte er im Weitsprung und kam über 100 Meter auf den Bronzerang. Damennationalmannschaft im Rollstuhlbasketball: Team des Jahres 2014 Zum ganz großen Titel hat es 2014 für die Paralympics-Sieger von London, die Damennationalmannschaft im Rollstuhlbasketball, nicht gereicht. Aber Platz zwei bei der Weltmeisterschaft in Toronto ist aller Ehren wert. Im Finale unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Holger Glinicki den Gastgeberinnen knapp mit 50:54. „Mit der Silbermedaille können wir trotzdem sehr zufrieden sein. Wir sind in der Weltspitze mit dabei, und ich blicke alles in allem auf eine tolle Saison zurück“, bilanzierte der Trainer. Der Lohn für diese Saison ist die Wahl zur Mannschaft des Jahres. Diese Auszeichnung nehmen die Rollstuhlbasketballerinnen bereits zum dritten Mal entgegen. Das erfolgreiche Team in Toronto bildeten Mareike Adermann, Annabel Breuer, Annegrit Briessmann, Linda Dahle, Laura Fürst, Simone Kues, Maya Lindholm, Marina Mohnen, Edina Müller, Gesche Schünemann, Johanna Welin und Annika Zeyen. Neben Cheftrainer Holger Glinicki gehörten

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Mehr ... Wilfried Lemke: „Auch die generelle gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen mithilfe des Sports ist ein ganz wichtiges Ziel, welches ich im Rahmen meiner UN-Arbeit stets prioritär verfolgt habe.“ noch Bundestrainer Nicolai Zeltinger, Physiotherapeutin Angelika Jacobi, Mechaniker Timo Bauer und Teamarzt Dr. Jürgen Völpel zur Mannschaft. Nachdem die Vorauswahl von Journalisten getroffen wurde, konnte zwei Wochen lang, unter anderem auch auf sportschau.de, zdfsport.de, sport1.de und kicker.de, online abgestimmt werden. Das ARD-Morgenmagazin stellte wahlbegleitend zur DBS-Sportlerwahl die nominierten Sportlerinnen und Sportler vor. Spitzenpolitiker, Sportler, Vertreter aus Gesellschaft und Wirtschaft, Partner und Förderer des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) sowie Medien nahmen an der Ehrung der Behindertensportler des Jahres 2014 teil. „Die diesjährigen Preisträger haben weltweite Topleistungen erbracht und setzten sich zunächst bei der Vorauswahl durch Journalisten und schließlich bei einer Publikumsentscheidung deutlich durch. Sie stehen damit beispielhaft für die vielen Weltklasse-Athletinnen und -Athleten im deutschen Sport der Menschen mit Behinderung“, sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher, der im Rahmen der Veranstaltung nicht nur die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler hervorhob, sondern auch das Engagement der Partner des DBS würdigte.

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Markus Rehm „ Auch diesen Titel werde ich nutzen, um meinen Beitrag zum inklusiven Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Sport und in der Gesellschaft weiter voranzubringen.“ Im Rahmen der Ehrung der Behindertensportler des Jahres 2014 wurde der Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung, Wilfried Lemke, vom Deutschen Behindertensportverband für sein Engagement im Behindertensport mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Wilfried Lemke: „Als ehemaliger Bundesligamanager und jetziger UN-Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden habe ich über viele Jahre hinweg die verschiedenen Seiten des Sports kennengelernt. Dabei musste ich leider immer wieder feststellen, dass SportlerInnen mit Behinderungen kaum gesellschaftliche Beachtung erfahren. Obwohl Behindertensportler bei internationalen Sportveranstaltungen zunehmend Aufmerksamkeit bekommen, besteht weiterhin ein dringender Nachholbedarf. Auch die generelle gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen mithilfe des Sports ist ein ganz wichtiges Ziel, welches ich im Rahmen meiner UN-Arbeit stets prioritär verfolgt habe. In diesem Zusammenhang möchte ich die großartige Leistung des IPC sowie des Deutschen Behindertensportverbandes hervorheben. Ich freue mich sehr, diese Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen.“ Friedhelm Julius Beucher beschrieb Wilfried Lemke in seiner Laudatio als „eine Persönlichkeit mit einem ausgeprägten inneren Kompass für soziale Gerechtigkeit. Er nutzt und nutzte seine Funktionen, um auf die besonderen Leistungen von Athletinnen und Athleten mit Behinderung aufmerksam zu machen. “ 29.11.2014

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