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Sie berechtigen je nach Art der Behinderung zu speziellen Hilfen als Ausgleich für behinderungsbedingte Nachteile. 

Der Inhaber des Schwerbehindertenausweises ist verpflichtet?, dem Versorgungsamt mitzuteilen, wenn sich sein Gesundheitszustand wesentlich verbessert oder verschlechtert. Dann können gegeben falls der GdB und die Merkzeichen neu festgesetzt werden.

Der Inhaber des Schwerbehindertenausweises ist verpflichtet?, dem Versorgungsamt mitzuteilen, wenn sich sein Gesundheitszustand wesentlich verbessert oder verschlechtert. Dann können gegeben falls der GdB und die Merkzeichen neu festgesetzt werden.

Sie berechtigen je nach Art der Behinderung zu speziellen Hilfen als Ausgleich für behinderungsbedingte Nachteile.

Nein, schwerbehinderte Menschen, die keine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit im Straßenverkehr haben und kein entsprechendes Merkzeichen  G (gehbehindert), Bl (blind), aG (außergewöhnlich gehbehindert), H (hilflos) oder Gl (gehörlos), VB/EB (Versorgungsberechtigte unter bestimmten Umständen), haben trotz ihrer Schwerbehinderung keinen Anspruch auf die kostenlose Nutzung der Verkehrsmittel.

Personen, die "H" (hilflos) oder "Bl" (blind) in ihrem Ausweis vermerkt haben, erhalten die Marke kostenlos. Auch Empfänger von Leistungen nach dem SGB II, zum Beispiel ALG-II-Empfänger, können die Wertmarke kostenlos erhalten.

G: Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich eingeschränkt (gehbehindert)
aG: außergewöhnliche Gehbehinderung
H: hilflos
Bl: blind
Gl: gehörlos
TBl: taubblind (neu eingeführt mit Wirkung am 30.12.2016)01.01.2017)
B: Berechtigt zur Mitnahme einer Begleitperson
RF: Rundfunkbeitragsermäßigung und Telefongebührenermäßigung möglich
1. Kl: Berechtigt zur Nutzung der ersten Klasse der Deutschen Bahn mit Fahrkarte für die zweite Klasse (nur bei Versorgungsempfängern nach Bundesversorgungsgesetz oder Bundesentschädigungsgesetz)

Weiterführende Informationen enthält die Versorgungsmedizinverordnung (VersMedV) in der Anlage D.

Die Merkzeichen aG (außergewöhnlich gehbehindert) und Bl (blind) berechtigen zum Parken auf ausgewiesenen Behindertenparkplätzen.

Eine Strecke von 2 km kann nicht ohne Gefahren für sich und andere zu Fuß zurückgelegt werden, d. h. es liegt eine erhebliche Geh- und/oder Stehbehinderung vor.

Merkzeichen G plus GdB von 70 oder GdB ab 80: behinderungsbedingte Fahrtkosten;
50 % Ermäßigung auf die Kraftfahrzeugsteuer oder "Freifahrt" mit öffentlichen Verkehrsmitteln;
Mehrbedarfserhöhung bei der Sozialhilfe bei Altersrente oder Erwerbsminderungsrente: 17 %;
oranger Parkausweis (bei Vorliegen weitere Voraussetzungen;
Entfernungskostenpauschale oder tatsächliche Kosten für Fahrten zur Arbeit absetzbar.

Gehörlosigkeit oder an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit mit schwerer Sprachstörung.

50 % Ermäßigung auf die Kraftfahrzeugsteuer oder "Freifahrt" mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Telekom Sozialtarif bei GdB von mindestens 90: Ermäßigung um bis zu 8,72 Euro pro Monat; Befreiung vom Rundfunkbeitrag für Taubblinde;  Ermäßigung beim Rundfunkbeitrag für Menschen, die sich auf mit Hörhilfen nicht ausreichend verständigen können;
teilweise Befreiung von der Hundesteuer (abhängig von der Ortssatzung der betreffenden Gemeinde); Gehörlosengeld in folgenden Bundesländern: Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt.

Blindheit und hochgradige Sehbehinderung oder Querschnittlähmung bzw. eine andere Behinderung, die die Benutzung eines Rollstuhls erfordert, oder eine Behinderung mit dauernder Bettlägerigkeit.

Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer; kostenlose Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln; Pauschbetrag als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommenssteuer: 3700 Euro; teilweise Befreiung von der Hundesteuer (abhängig von der Ortssatzung der betreffenden Gemeinde); Pflegepauschbetrag für Pflegende: 924 Euro; teilweise Übernahme von Fahrtkosten zu ambulanten Behandlungen durch die Krankenkasse.

entweder vollständige Blindheit oder Gesamtschärfe beider Augen nicht über 1/50 oder andere Sehstörungen, die der genannten Sehschärfe entsprechen.

Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer; kostenlose Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln; unentgeltliche Beförderung einer Begleitperson; Befreiung vom Rundfunkbeitrag für Empfänger von Blindenhilfe; Ermäßigung bei einem GdB 60 allein wegen Sehbehinderung; Telekom Sozialtarif bei GdB von mindestens 90: bis zu 8,72 Euro Vergünstigung pro Monat; Pauschbetrag als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommenssteuer: 3700 Euro; blauer Parkausweis; Gewährung von Blindenhilfe und je nach Bundesland auch Landesblindengeld; teilweise Befreiung von der Hundesteuer für ausgebildete Hunde (abhängig von der Ortssatzung der betreffenden Gemeinde); teilweise Übernahme von Fahrtkosten zu ambulanten Behandlungen durch die Krankenkasse.

Das Gehvermögen muss erheblich eingeschränkt sein, sodass Fortbewegung nur mit äußerster Anstrengung oder mit fremder Hilfe möglich ist.

Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer; kostenlose Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln; steuerliche Absetzbarkeit von behinderungsbedingten Privatfahrten als außergewöhnliche Belastung; teilweise kostenloser Fahrdienst (abhängig von der kommunalen Regelung); blauer Parkausweis; teilweise Übernahme von Fahrtkosten zu ambulanten Behandlungen durch die Krankenkasse; Mehrbedarfserhöhung bei der Sozialhilfe bei Altersrente oder Erwerbsminderungsrente: 17 %; entweder Entfernungskostenpauschale oder tatsächliche Kosten für Fahrten zur Arbeit absetzbar.

Bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel muss eine ständige Begleitung notwendig sein. Der schwerbehinderte Mensch ist zur Mitnahme einer Begleitperson berechtigt, aber nicht verpflichtet. Das Merkzeichen B wird nur zusammen mit anderen Merkzeichen vergeben, zum Beispiel H oder aG.

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