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Rentenanspruch

Anspruch auf eine volle Erwerbsminderungsrente hat nur, wer nicht mehr als drei Stunden täglich arbeiten kann. Wer mehr als drei, aber weniger als sechs Stunden arbeiten kann, erhält eine halbe Erwerbsminderungsrente. Arbeitslose, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine entsprechende Teilzeitbeschäftigung finden können, erhalten ebenfalls eine volle Erwerbsminderungsrente. Wer noch mindestens sechs Stunden täglich arbeiten kann, hat keinen Rentenanspruch.

Die Rentenversicherung prüft eventuelle Ansprüche anhand ärztlicher Unterlagen, gegebenenfalls werden weitere Gutachten angefordert und dann das Leistungsvermögen festgestellt.

Grundsätzlich gilt: Reha vor Rente. Immer wird zuerst überprüft, ob die Arbeitsfähigkeit durch Rehamaßnahmen wiederhergestellt werden kann.

Die Rente wegen Erwerbsminderung wird in der Regel befristet bezahlt. Es kann also sein, dass das Versorgungsamt den Schwerbehinderungsstatus (zum Beispiel nach Krebserkrankungen) nach drei bis fünf Jahren noch einmal prüft. Sind entscheidende Behinderungen verblieben, bessert sich der Gesundheitszustand in dieser Frist nicht oder ist eine Besserung unwahrscheinlich, wird die Rente unbefristet bezahlt.

Sollte zu Unrecht eine Aberkennung des Schwerbehindertenstatus erfolgen, lohnt es sich, dagegen Widerspruch oder Klage zu erheben. Dabei sollte genau dargelegt werden, welche möglichen Behinderungen im Laufe der Jahre hinzugetreten sind und welche Folgen zum Beispiel aufgrund einer Krebserkrankung weiterhin bestehen.

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